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POL-LB: A 8 / Stuttgart-Möhringen: Massive Verkehrsbehinderungen im Berufsverkehr nach Verkehrsunfall

Ludwigsburg (ots) - Ein Verkehrsunfall auf der Richtungsfahrbahn München der Autobahn A8, kurz vor der Anschlussstelle Stuttgart-Möhringen, hat am Dienstagmorgen zu erheblichen Behinderungen im Berufsverkehr geführt. Davon betroffen war sowohl die A 8 als auch die A 81 und das nachgeordnete Straßennetz.

Gegen 06:35 Uhr war die Besatzung eines Streckenkontrollfahrzeugs auf dem Standstreifen der A 8 unterwegs, um eine mögliche Freigabe des zu diesem Zeitpunkt für den Durchgangsverkehr gesperrten Streifens zu überprüfen. Der 63-jährige Fahrer des Mercedes hatte aus diesem Grund mit eingeschalteter gelber Rundumleuchte auf dem Standstreifen angehalten. Kurz darauf prallte ein 20-jähriger Autofahrer nahezu ungebremst auf das stehende Kontrollfahrzeug. Wie die polizeilichen Ermittlungen ergaben, hatte der junge Mann mehrere Fahrzeuge rechts überholt und den stehenden Mercedes übersehen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Kontrollfahrzeug auf die Fahrbahn geschleudert und kam quer auf dem linken und dem mittleren Fahrstreifen zum Stehen. Während der 63-Jährige mit leichten Verletzungen davon kam, mussten der 20-Jährige und die 35-jährige Beifahrerin im Mercedes mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Die 35-jährige war eingeklemmt und musste von der Feuerwehr geborgen werden. Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf etwa 33.000 Euro.

Da an der Unfallstelle größere Mengen Kraft- und Betriebsstoff ausgelaufen war, musste die Fahrbahn umfangreich gereinigt werden. Für die Reinigungs- und Bergungsarbeiten war die Richtungsfahrbahn München bis gegen 08:30 Uhr vollgesperrt. Im Anschluss konnten der rechte Fahrstreifen und die Standspur freigegeben werden und um 09:15 Uhr war die Unfallstelle komplett geräumt.

Der Verkehr staute sich auf der A 8 in Richtung München sowie auf der A 81 von Heilbronn und von Singen kommend jeweils über 20 Kilometer. Erst gegen 10:45 Uhr hatten sie die Verkehrsbehinderungen aufgelöst.

Der Führerschein des 20-Jährigen wurde von der Polizei beschlagnahmt. Die Ermittlungen dauern an.

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