Polizeipräsidium Konstanz

POL-KN: Meldung für die Landkreise Konstanz, Bodenseekreis, Ravensburg und Sigmaringen

Konstanz (ots) - Polizeipräsidium Konstanz verstärkt Geschwindigkeitskontrollen auf bestimmten Strecken

Verstärkte Geschwindigkeitskontrollen werden Beamte der Verkehrspolizeidirektion Sigmaringen sowie der Polizeireviere und die Messtrupps der Kommunen in den kommenden Wochen und Monaten auf ausgewählten Strecken im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Konstanz durchführen, kündigt Polizeipräsident Ekkehard Falk an. Anhand der Auswertung schwerer Verkehrsunfälle mit Personenschaden der letzten fünf Jahre außerhalb geschlossener Ortschaften in den Landkreisen Konstanz, Ravensburg, Sigmaringen und im Bodenseekreis sowie der Analyse der Ergebnisse der in der Vergangenheit vorgenommenen Geschwindigkeitsmessungen sei für jedes Kreisgebiet eine Schwerpunktstrecke definiert worden, auf der die Polizei ihre Tempoüberwachung konzentrieren werde, führte der Leiter des Polizeipräsidiums weiter aus. "Die Zahl der Verkehrstoten ist zwar im vergangenen Jahr von 46 auf 42 zurückgegangen, dennoch bleibt bei Verkehrsunfällen mit tödlichem Ausgang die Unfallursache Geschwindigkeit mit 42,5 % die Hauptursache", bilanziert Falk. Bei den Kontrollen setze die Polizei auf eine sogenannte intermittierende Geschwindigkeitsüberwachung, bei der sowohl die Kommunen als auch das Polizeipräsidium Konstanz mit den zur Verfügung stehenden Messgeräten in zunächst größeren, dann in kleineren Zeitabschnitten unterwegs sein werden. Zu unterschiedlichen Tages- und Nachtzeiten müssen deshalb motorisierte Verkehrsteilnehmer auf der B 314 zwischen Singen und der Kreisgrenze, auf der L 314 zwischen Baienfurt und Aitrach, auf der L 200 zwischen Überlingen und Denkingen und auf der K 8201, L 253 und K 8205 zwischen Bingen und der Kreisgrenze mit intensiven Geschwindigkeitskontrollen der Polizei und der Kommunen rechnen. "Durch die verstärkte und mit den Kommunen abgestimmte Geschwindigkeitsüberwachung, die Anfang Mai im Bodenseekreis beginnen wird, versprechen wir uns eine nachhaltige Verbesserung des Geschwindigkeitsverhaltens und damit einen merklichen Rückgang der Verkehrsunfälle, bei denen überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit eine Rolle spielt", so Polizeichef Falk. Die intensiven Kontrollen auf den Schwerpunktstrecken bedeuten jedoch nicht, dass auf dem übrigen Straßennetz keine Geschwindigkeitskontrollen mehr stattfinden.

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