Polizeipräsidium Konstanz

POL-KN: Bereich Bodenseekreis

Konstanz (ots) - Verkehrsunfall

Friedrichshafen

Auf der zweispurigen Kreisstraße 7728 stadteinwärts fahrend, wechselte ein 22 Jahre alter Fahrer eines Audi vor dem Ende seiner Fahrspur von der rechten auf die linke Fahrspur. Hierbei achtete er nicht auf den dort fahrenden Verkehr und war im Glauben, dass ihn der dort fahrende Lastzugfahrer vor sich einscheren lässt. Der 31 Jahre alte Fahrer eines kroatischen Lastzugs konnte den wechselnden Audi jedoch gar nicht sehen, worauf der Audi seitlich gegen den Lkw fuhr. Während am Lkw kein wirtschaftlich wägbarer Sachschaden entstand, betrug dieser am Audi ca. 2.000 Euro.

Vorfahrtunfall

Immenstaad

Ca. 5.000 Euro Sachschaden entstand bei einem Unfall am Mittwochabend, gegen 21.00 Uhr, am Opel Meriva eines 75-Jährigen. Bei der Einfahrt von der Friedrichshafener Straße auf die B 31 in Richtung Friedrichshafen übersah der Opel-Fahrer einen gerade vorfahrtsberechtigt die Einmündung passierenden französischen Sattelzug und fuhr gegen den mittleren Bereich des Sattelanhängers. Am Sattelauflieger bzw. an dessen Seitenaufprallschutz entstand ca. 500 Euro Sachschaden.

Eingeschlossene Reinigungskraft

Friedrichshafen

Am Dienstagmorgen, gegen 05.15 Uhr, teilte eine 47 Jahre alte Frau der Polizei mit, dass sie als Reinigungskraft in einer Bank tätig sei, sich versehentlich in einem Raum eingeschlossen habe und keine Möglichkeit mehr habe an ihren Schüssel zu gelangen, der sich im nebenanliegenden Sicherheitsbereich befände. Anrufversuche bei Bankmitarbeitern wären negativ verlaufen. Folgende Anrufe seitens der Polizei waren zunächst auch nicht von Erfolg gekrönt. Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr konnten vor Ort mit der leicht aufgelösten, aber gesundheitlich beschwerdefreien Frau Kontakt aufnehmen. In Abstimmung mit der eingesperrten Frau wurde jedoch keine gewaltsame Türöffnung durchgeführt. Schließlich konnte eine Schlüsselträgerin erreicht und die eingeschlossene Frau gegen 06.45 Uhr befreit werden.

Einbruch

Friedrichshafen

Vermutlich am Regenfallrohr kletterte ein unbekannter Täter, in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, auf die Hochterrasse eines Gebäudes in Bahnhofsnähe und konnte über diese in Praxisräume gelangen. Mit brachialer Gewalt wurden dort Schränke und Schubladen aufgebrochen. Den Tätern fiel ein überschaubarer Bargeldbetrag in die Hände. Erheblichen Sachschaden richteten der oder die Täter an der Eingangstüre an, indem sie mit einer Waschbetonplatte massiv auf das Sicherheitsglas der Türe einschlugen. Das Glas hielt zwar stand, wurde aber erheblich beschädigt.

Einbruch

Uhldingen-Mühlhofen

Über ein Hochparterre gelegenes Küchenfenster drangen unbekannte Täter am Mittwoch, zwischen 14.30 und 22.30 Uhr, in ein Haus an der Hallendorfer Straße ein. Das Fenster wurde vermutlich mit einem Schraubenzieher aufgehebelt. Den Tätern fiel ein hölzernes Schmuckkästchen mit Goldschmuck in die Hände. Die Wohnung wurde nicht durchwühlt.

Verkehrsunfälle

Markdorf

In engem zeitlichem Zusammenhang bogen zwei Pkw-Fahrerinnen am Mittwochabend, gegen 18.30 Uhr, auf die Ittendorfer Straße ein und prallten zusammen, hierbei entstand ca. 8.000 Euro Sachschaden. Polizeibeamte wurden zu dem Unfall gerufen, bei ihrem Eintreffen an der Unfallstelle waren die beteiligten Fahrzeuge jedoch schon weggefahren worden. Eine Beteiligte war in einen weiteren Unfall verwickelt und wurde von Rettungsdienstkräften schon in ein Krankenhaus gefahren. Nach derzeitigen Erkenntnissen bog eine 35 Jahre alte Frau mit ihrem VW Golf von der Hahnstraße nach links in die Ittendorfer Straße ein. Auf der Kreuzung prallte der Golf mit seiner linken vorderen Ecke gegen die gleiche Ecke des BMW einer 22 Jahre alten Frau, die von der Mangoldstraße auf die Kreuzung eingefahren war und ihrerseits nach links abbiegen wollte, bzw. ihren Abbiegevorgang bereits abgeschlossen hatte. Durch das Wegfahren der Fahrzeuge, ohne die Endstände zu markieren, ließ sich der Unfallablauf nicht mehr genau rekonstruieren. Gefertigte Handyaufnahmen waren auch nicht weiter zielführend. Gegen 18.00 Uhr überquerte die beteiligte 35 Jahre alte Frau die Ittendorfer Straße im Bereich der Unfallstelle und stieß gegen den hinteren rechten Radlauf eines passierenden VW. Hierbei stürzte sie zu Boden und erlitt eine Verletzung an einem Fuß. Ein Rettungswagenteam brachte sie in eine Klinik. Am VW entstand ca. 100 Euro Sachschaden.

Hartnäckiger Enkeltrickbetrüger

Salem

Am späten Mittwochvormittag klingelte bei einer Frau Mitte siebzig das Telefon. Der männliche Anrufer ließ die Frau raten wer er sei und war von dem Augenblick an ihr Enkel, als die Angerufene ratend den Vornamen ihres Enkels genannt hatte. "Wegen einer Arbeitsstelle" würde er sofort 25.000 Euro Bargeld benötigen, das er der Oma aber in den nächsten Tagen natürlich wieder rücküberweisen würde, war die folgende Bitte des mutmaßlichen Enkels. Nach ca. 40-minütigem Gespräch ging die Angerufene zur ihrer Bank und hob 12.000 Euro ab. Den Grund der für sie ungewöhnlich hohen Abhebung wurde der nachfragenden Bankangestellten verschwiegen. Am Nachmittag outete sich die Frau einer Familienangehörigen, worauf die Polizei involviert wurde. Hartnäckig wurde in weiteren Anrufen gefordert das Geld zu bringen, bzw. dass dies von einer Notarmitarbeiterin abgeholt würde. Auch ein Anruf,bei dem ein angeblicher Beamter der Kriminalpolizei seine Kollegen sprechen wollte, geht wohl auf das Konto des anrufenden Betrügers. Zu einer Geldabholung kam es schließlich nicht. Vermutlich wurde die Adresse der Frau beobachtet. In den letzten Tagen häuften sich Anrufe sogenannter Enkeltrickbetrüger im Großraum Ravensburg.

Arbeitsunfall

Uhldingen-Mühlhofen

Polizeibeamte, Notarzt, Rettungsdienstkräfte und Einsatzkräfte der Feuerwehr wurden am Mittwochnachmittag, gegen 13.15 Uhr, zu einem Arbeitsunfall in den Mauracher Wald gerufen. Im bei Kloster Birnau gelegenen Gewann Mauerholz hatte ein 31 Jahre alter Forstwirt eine ca. 20 Meter hohe Buche gefällt. Der Baum fiel zwar in die vorgesehene Richtung, jedoch bewegte sich der knapp 50 Zentimeter dicke Stamm zur Seite und klemmte einen Fuß des zurückweichenden Forstwirts ein. Arbeitskollegen konnten mit ihren Sägen den Stamm entfernen und somit den Verletzten befreien. Der Verletzte wurde, nach notärztlicher Erstversorgung an der Unfallstelle, durch sechs Einsatzkräfte der Feuerwehr Uhldingen aus dem Gelände zu einem bereitstehenden Rettungswagen gebracht, dessen Kräfte ihn zur Behandlung in ein Krankenhaus brachten. Vorgeschriebene Schutzkleidung wurde getragen, ein Verschulden Dritter lag nicht vor.

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