Polizeipräsidium Konstanz

POL-KN: Bereich Bodenseekreis

Konstanz (ots) - Alkoholisiere Person Tettnang Der Polizei wurde am Donnerstagmorgen, gegen 00.15 Uhr, mitgeteilt, dass eine betrunkene Person am Fußgängerüberweg beim Kreisverkehr beim Polizeiposten Tettnang stehen würde, die nicht mehr von der Fahrbahn gehen würde. Bei der folgenden Überprüfung stand der Mann mittlerweile mitten auf der Karlstraße und hielt den Streifenwagen an. Den eingesetzten Beamten gab er zu verstehen, dass er Feuer für seine Zigarette benötigen würde. Nach erfolgter Personalienfeststellung wurde der Mann aufgefordert die Örtlichkeit zu verlassen und in seine nicht weit entfernt gelegene Wohnung zu gehen. Schimpfender Weise ging der alkoholisierte Mann schließlich in Richtung Wohnung. Vor der Wohnung entschloss er sich dann jedoch sich vor den Streifenwagen zu stellen und sich bis auf seine Unterhose auszuziehen. Ihm wurde der Gewahrsam angedroht, falls er sich nicht von der Fahrbahn entfernt und sich nun endlich in die Wohnung begibt. Der Betrunkene weigerte sich und blieb weiterhin stehen. In der Folge wurde er in Gewahrsam genommen und mit Handschließen auf dem Rücken geschlossen, da er wild fuchtelnd in aggressiver Weise auf die Beamten zuging. Wegen seiner starken Alkoholisierung musste er sich im geschlossenen Zustand erbrechen, weswegen ein Krankenwagen beordert wurde. Nach erfolgter Behandlung im Klinikum Friedrichshafen und der Feststellung, dass der 43 Jahre alte Mann kein Fall fürs Krankenhaus ist, konnte er, da er sich auch wieder beruhigt hatte, in die Obhut seiner Mutter übergeben werden. Eine Gebührenrechnung für die polizeilichen Leistungen folgt.

Trunkenheitsfahrt Tettnang Beamten einer Streife fiel am Donnerstagmorgen, gegen 03.00 Uhr, in Walchesreute in der Tettnanger Straße ein BMW auf, an dem die beiden linken Räder beschädigt waren. Der alkoholisiert wirkende 18-jährige Mann, der bei dem Pkw angetroffen wurde, erklärte den Beamten jedoch, dass er nicht gefahren sei. Auf die Frage der Beamten wer dann gefahren sei, kam die Antwort "niemand". Ermittlungen nach der Ursache der beschädigten Räder ergab, dass der BMW von Tettnang auf der Landesstraße 333 stadtauswärts gefahren wurde und mit den linken Rädern die Verkehrsinsel an der Einmündung der Prinz-Eugen-Straße in Höhe Bürgermoos überfahren hatte. Bei dem 18-Jährigen, der schließlich einräumte doch gefahren zu sein, wurde eine Atemalkoholkonzentration von knapp zwei Promille festgestellt. Zwei ärztliche Blutprobenentnahmen und die Sicherstellung seines Führerscheins folgten.

Verkehrskontrollen Friedrichshafen Ordentlich verhielten sich 14 Verkehrsteilnehmer, die bei Verkehrskontrollen in Friedrichshafen, Tettnang und Eriskirch am Mittwochabend, zwischen 21.00 Uhr und Mitternacht kontrolliert wurden. Bei zwei Fahrern konnten Atemalkoholwerte unter der gesetzlichen Strafbarkeitsgrenze festgestellt werden (0,22 und 0,1 Promille). Drei Fahrern wurde ein Schnelltest auf Betäubungsmittel zur Feststellung einer möglichen Drogenbeeinflussung angeboten. Alle drei Tests verliefen jedoch negativ.

Fahrlässige Brandstiftung Überlingen Ein Mieter im 3. Stock eines Anwesens in der Aufkircher Straße wachte am Donnerstagmorgen, gegen 00.30 Uhr, auf, bemerkte Rauchgeruch und alarmierte den im 2. Stock wohnenden Vermieter. Gemeinsam machten sich die beiden Männer auf die Suche nach der Ursache. In der Wohnung einer 44 Jahre alten Mieterin wurden sie fündig. Der Vermieter löschte den in deren Wohnung brennenden, gefüllten Müllsack, der Mieter weckte die Mieterin. Nach bisherigen Erkenntnissen muss davon ausgegangen werden, dass die Mieterin am Abend den Inhalt eines Aschenbechers in den Mülleimer entleerte, die Mülltüte entnahm und auf dem Laminatboden der Wohnung abstellte. Vermutlich Glutrückstände entzündeten die Mülltüte, die Hitze der brennenden Mülltüte kokelte den Laminatboden an, worauf dieser leicht vor sich hin qualmte. 24 Einsatzkräfte der alarmierten Freiwilligen Feuerwehr Überlingen überprüften die Brandstelle mit einer Wärmebildkamera und entfernten einen Teil des Laminatbodens, um Wärmenester auszuschließen. Der entstandene Sachschaden ist überschaubar.

Rumänische Bettler Überlingen Systematisch betteln organisierte Bettler aus Südosteuropa seit wenigen Jahren ganze Ortschaften ab. Am Mittwochnachmittag, gegen 14.00 Uhr, bettelten eine 41 Jahre alte Frau und ein 14 Jahre alter Junge mit einer Bettelkarte, auf der vorgegeben wurde, dass sie Opfer eines Hochwassers geworden seien. Die Frau und der Junge sind schon mehrfach gleichgelagert aufgetreten und wegen Sammlungsbetrug zur Anzeige gelangt. Die Bettelkarte wurde einbehalten.

Gegen 14.45 Uhr, fielen zwei 44 und 60 Jahre alte Männer in Bambergen in gleicher Weise auf. Die beiden Männer wurden erkennungsdienstlich behandelt. Wegen vermehrter Einbrüche werden derzeit Beamte präventiv mit deren Bekämpfung eingesetzt.

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