Polizeipräsidium Konstanz

POL-KN: Bereich Landkreis Sigmaringen

Konstanz (ots) - Auffahrunfall Saulgau Ein 28 Jahre alter Mann fuhr am Donnerstag, gegen 15.30 Uhr, auf der Paradiesstraße und musste in Höhe des Anwesens Nr. 3 verkehrsbedingt anhalten. Hinter ihm fuhr ein 44 Jahre alter Mann mit seinem Skoda, bemerkte die veränderte Verkehrssituation vor ihm zu spät und fuhr auf seinen Vordermann auf. Der BMW-Fahrer verspürte Schmerzen im Nackenbereich (HWS), an den beteiligten Fahrzeugen entstand ca. 8000 EUR Sachschaden.

Unfall Sigmaringen Eine leichtverletzte Person und ca. 9000 EUR Sachschaden sind die Bilanz eines Unfalls am Donnerstagnachmittag, gegen 13.45 Uhr. Eine 80 Jahre alter Frau bog mit ihrem VW Polo vom Parkplatz eines Einkaufmarkts nach links in die Straße In den Burgwiesen ein und übersah dabei den vorfahrtsberechtigt von links kommenden Seat Arosa einer 21 Jahre alten Frau. Beim Zusammenstoß der beiden Pkw wurde der rechte Frontbereich des Polo so stark deformiert, dass der Pkw nicht mehr fahrbereit war und abgeschleppt werden musste. Am Seat wurde der linke Frontbereich stark eingedrückt, sodass die Lenkgeometrie beschädigt wurde und er Pkw auch abgeschleppt werden musste.

Unfall Sigmaringen Eine 32 Jahre alte Frau wartete am Donnerstagnachmittag, gegen 14.00 Uhr, mit ihrem BMW vor der roten Ampel in der Fürst-Wilhelm-Straße und wollte in der Folge nach links in die Mühlbergstraße (B 32) einbiegen. Ihren eigenen Angaben zufolge habe ihr die Rotphase der Ampel aber zu lange gedauert, weshalb sie einfach losgefahren sei. An der Einmündung kollidierte die Front des BMW mit der Seite des ordnungsgemäß bei Grün auf der B 32 fahrenden Citroen eines 19-Jährigen. Am BMW entstand ca. 100 EUR, am Citroen ca. 400 EUR Sachschaden.

Unfall Pfullendorf Eine 50 Jahre alte Fahrerin eines Kleinbusses fuhr am Freitagmorgen, gegen 07.00 Uhr, auf der abschüssigen Landesstraße 194 (Umgehung) in Richtung Kreisverkehr am Kreuzungspunkt mit der Landesstraße 456 (Pfullendorf / Otterswang). Vor der Einmündung in den Kreisverkehr bemerkte sie, dass sie den Ford Transit auf der eisglatten Fahrbahn nicht mehr rechtzeitig zum Stehen bringt. Im Kreisverkehr fuhr jedoch ein 51-Jähriger mit seinem Lkw. Die Kleinbus-Fahrerin versuchte die drohende Kollision mit dem Lkw zu verhindern indem sie versuchte im Kreisverkehr rechts an dem Lkw vorbei zu fahren. Hierbei kam es zu einem Streifvorgang bei dem am Ford ca. 4000 EUR und am Lkw ca. 300 EUR Sachschaden entstand. Alle sechs Kinder im Ford (Behindertentransportbus) bleiben unverletzt.

Hartnäckige Trickbetrüger -bitte Warnmeldung- Sigmaringen Zusammen mit ihrem Ehemann erschien eine 73 Jahre alte Frau am Donnerstagmittag beim der Polizei und teilte mit was ihr widerfahren war. Gegen 11.15 Uhr erhielt sie einen Anruf eines angeblichen Polizeibeamten vom Polizeirevier Sigmaringen der sich mit Sieber meldete. Dieser habe ihr mitgeteilt, dass gegen sie eine Strafanzeige vorliege, da sie bei einer (nicht näher bezeichneten) Firma Schulden habe. Der Vorgang sei bereits beim Amtsgericht Sigmaringen anhängig. Näheres könne ihr die zuständige Richterin sagen. Im Anschluss wurde die 73-Jährige mit der angeblichen Richterin verbunden. Die Richterin teilte ihr mit, dass eine Anzeige vorliegt und sich die Kosten schnell auf 16.000 Euro belaufen können. Sie könne aber diese Kosten und die Strafanzeige abwenden, wenn sie 3.900 Euro anonym über Western-Union an einen Mann in die Türkei überweise. Anschließend wurde die Frau wieder zu dem angeblichen Polizeibeamten Sieber zurückverbunden. Dieser erklärte ihr nun, dass er gegen 13.00 Uhr zu ihr kommen werde, um den Einzahlungsbeleg von Western Union zu quittieren. Mittels des quittierten Belegs wäre es dann möglich, das beim Amtsgericht anhängige Verfahren einzustellen. Er wies die Frau an, den Telefonhörer neben das Telefon zu legen und nicht aufzulegen, bevor er bei ihr war und den Einzahlungsbeleg quittiert habe. Dadurch wäre es ihm bzw. der Polizei möglich eingehende Anrufe zurückzuverfolgen. Die Frau und ihr Ehemann begaben sich in der Folge zum Polizeirevier Sigmaringen, um Anzeige zu erstatten. Eine Überweisung wurde nicht vorgenommen. Ein Schaden ist nicht entstanden. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Täter in der Nähe der Wohnanschrift waren und diese observierten. Denn nachdem Kriminalbeamte vor Ort waren, erhielt das Ehepaar einen erneuten Anruf (Displayanzeige 0110, wahrscheinlich Spoof-ID), diesmal von einer angeblichen Polizeibeamtin, die die Namen der (echten) Polizeibeamten wissen wollte, und einem Mann der sich als einer der Kriminalbeamten ausgab, die bei den Eheleuten zu Hause waren. Den Eheleuten wurde nochmals versucht einzureden, dass sie nichtbezahlte Schulden hätten und ein Verfahren anhängig sei.

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