Polizeipräsidium Konstanz

POL-KN: Anabolika-Labor ausgehoben

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10.02.2014

Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Freiburg und des Polizeipräsidiums Konstanz

Anabolika-Labor ausgehoben

Landkreis Ravensburg / Bodenseekreis

Wegen Verdachts des illegalen Handels und der Herstellung von verschreibungs-pflichtigen Arzneimitteln ermittelt die Kriminalpolizei gegen sechs Männer und eine Frau im Alter von 23 bis 33 Jahren aus dem Landkreis Ravensburg und dem Bodenseekreis, deren Wohnungen vergangene Woche von der Polizei durchsucht wurden. Gegen einen der Tatverdächtigen hat das Amtsgericht Freiburg auf Antrag der Staatsanwalt-schaft Freiburg die Untersuchungshaft angeordnet. Auf die Spur der mutmaßlichen Dopingmittel-Dealer war die Kriminalpolizei vergangenes Jahr im Rahmen der Ermittlungen gegen einen 25-Jährigen wegen Verdachts des Kokainhandels gestoßen. Bei den weiteren Nachforschungen erhärtete sich der Verdacht, dass der Tatverdächtige nicht nur mit illegalen Arzneimitteln zu Dopingzwecken Handel treibt, sondern auch an der Herstellung derartiger Substanzen beteiligt sein dürfte. Nach und nach gelang es den Ermittlern, weitere Personen ausfindig zu machen, die mehr oder weniger intensiv in die illegalen Machenschaften verstrickt waren. Bei den langwierigen Ermittlungen fanden die Kriminalbeamten auch Hinweise darauf, dass sich einer der Tatverdächtigen die zur Herstellung von Anabolika erforderlichen Grundsubstanzen teilweise aus dem Ausland besorgte.

Letzte Woche griff die Polizei gleichzeitig zu und vollzog Durchsuchungsbeschlüsse, die von der für Dopingfälle zuständigen Staatsanwaltschaft Freiburg beim zuständigen Amtsgericht beantragt worden waren. In der Wohnung des 23-Jährigen aus dem Landkreis Ravensburg konnten die Ermittler ein Untergrundlabor samt Zubehör zur Herstellung illegaler Substanzen sowie 15 Fläschchen mit verschiedenen illegalen Arzneimitteln und Tabletten sicherstellen. Daneben fand die Polizei noch kleinere Mengen von Amphetamin und Marihuana. Bei der Durchsuchung der anderen Wohnungen stießen die Beamten auf Computer, Laptops und Handys, deren Auswertung noch andauert, sowie auf Schreckschuss-waffen und eine Machete. Während ein 24-Jähriger, gegen den der zuständige Richter Haftbefehl erlassen hatte, in eine Justizvollzugsanstalt gebracht wurde, sind die anderen Tatverdächtigen nach ihrer polizeilichen Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Der junge Mann steht ferner im Verdacht, Geld gefälscht und über seine 25-jährige Freundin in Umlauf gebracht zu haben. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei dauern an.

gez. gez. Wolfgang Markus Sauter Maier Polizeipräsdidium Staatsanwaltschaft Konstanz Freiburg

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