Polizeipräsidium Karlsruhe

POL-KA: (KA) Graben-Neudorf - Das Polizeipräsidium Karlsruhe warnt: Trickdiebinnen machen unter Vorwand in Seniorenheimen Beute

Karlsruhe (ots) - Nachdem wie berichtet zwei bislang unbekannte Frauen am Sonntagmittag aus einem Zimmer in einem Pflege- und Altenheim in Bad Schönborn den Schmuck und das Bargeld einer 90-Jährigen erbeutet hatten, war wohl dasselbe Duo nur wenig später auch in einer Seniorenresidenz in Neudorf erfolgreich.

Dort waren am Sonntag gegen 12.30 Uhr zwei junge Frauen bei einer gleichfalls 90 Jahre alten Frau vorstellig, um der Seniorin anlässlich ihres Anfang Juli begangenen runden Geburtstages im Namen der Kirche einen Blumenstrauß zu überreichen.

Mit christlichen Geboten hielten es die Besucherinnen allerdings nicht so genau. Während der Unterhaltung auf dem Balkon musste eine der Frauen auf die Toilette. Binnen ihrer nur wenige Minuten dauernden Abwesenheit erbeutete sie aus dem Schlafzimmer Schmuck im Wert von mehreren tausend Euro. Nach ihrer Rückkehr verließen beide wieder die Wohnung und nahmen gar den Blumenstrauß wieder mit.

Erst nach einem Telefonat mit ihrer Tochter war die 90-Jährige argwöhnisch geworden und stellte schließlich den Diebstahlsschaden fest.

Wie zwischenzeitlich zudem bekannt wurde, war am Sonntag eine weitere Seniorin eines Altenheims in Östringen im Visier der mutmaßlich selben beiden Frauen. Allerdings war die Frau argwöhnisch und schlug den überbrachten Blumenstrauß und weiteren Kontakt aus, sodass es hier beim Versuch blieb.

Die Frauen werden auf 18 bis 20 Jahre alt und 160 bis 165 cm groß beschrieben. Beide hatten langes, schwarzes, glattes Haar, machten einen gepflegten Eindruck und sprachen akzentfreies Deutsch. Eine Diebin war komplett in Weiß gekleidet, ihre Komplizin trug hingegen ein weißes Oberteil mit schwarzer Hose.

Sachdienliche Hinweise nimmt hierzu der Polizeiposten Graben-Neudorf unter 07255/9378 entgegen.

Das Polizeipräsidium Karlsruhe weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass erfahrungsgemäß mit weiteren derartigen Delikten zu rechnen ist. Bewohner, deren Angehörige und insbesondere das Personal von Altenpflegestätten werden daher um erhöhte Wachsamkeit und umgehende Meldung von verdächtigen Personen oder Sachverhalten an den Notruf 110 gebeten.

Ralf Minet, Pressestelle

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