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POL-KA: (KA) Autobahn A 5 bei Karlsruhe - Unfall beim Anschluss KA-Nord mit fünf Verletzten - Autofahrer stundenlang auf die Geduldsprobe gestellt

Karlsruhe (ots) - Fünf glücklicherweise nicht allzu schwer verletzte Pkw-Insassen, ein Sachschaden von rund 67.000 Euro sowie erhebliche Wartezeiten für die in Richtung Süden unterwegs befindlichen Autofahrer waren am Dienstagmorgen die Folgen eines Unfalles auf der Autobahn A 5 beim Anschluss Karlsruhe-Nord. Nach den Feststellungen des Autobahnpolizeireviers war gegen 05.30 Uhr ein voll besetzter Pkw aus noch ungeklärter Ursache auf dem rechten oder mittleren der drei Fahrstreifen ins Schleudern geraten, so dass ein nachfolgender Autofahrer auffuhr. In der Folge wurde der außer Kontrolle geratene Pkw nach links abgewiesen, prallte in die Mittelleitplanken und schleuderte dann über die gesamte Fahrbahnbreite nach rechts. Nach einem weiteren Leitplankenkontakt schleuderte der Wagen wieder zurück und kam nach einer leichten Kollision mit einem Klein-Lkw schließlich auf der Überholspur zum Stehen. Die fünf Insassen des Verursacherfahrzeuges wurden allesamt verletzt, zu ihrer Versorgung waren ein Notarzt sowie drei Rettungswagen im Einsatz. Glücklicherweise erwiesen sich ihre Blessuren als nicht schwerwiegend; vier der Männer im Alter zwischen 30 und 40 Jahren wurden aber vorsorglich für eine Nacht im Krankenhaus aufgenommen.

Die Unfallstelle war rasch geräumt; doch gestalteten sich die weiteren Arbeiten überaus schwierig. So galt es, die Fahrbahn nass zu reinigen und Kraft- und Schmierstoffe sowie ausgelaufenen Parkett-Kleber zu beseitigen. Nachdem zunächst nur die rechte Fahrspur zur Verfügung stand, konnte ab 08.10 Uhr auch der Standstreifen genutzt werden. Eine weitere Stunde konnten alle Fahrstreifen freigegeben werden. Die Pendler und der Fernverkehr in Richtung Süden waren unterdessen auf erhebliche Geduldsproben gestellt. So staute sich der Verkehr zeitweise bis an die 16 Kilometer entfernt gelegene Anschlussstelle Bruchsal zurück. Auch auf den Umleitungs- und Ausweichstrecken kam es zu Wartezeiten. Die Behinderungen lösten sich erst ab etwa 10.15 Uhr vollständig auf.

Fritz Bachholz, Pressestelle

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