Polizeipräsidium Heilbronn

POL-HN: PRESSEMITTEILUNG vom 23.09.2016 Neckar-Odenwald-Kreis Hohenlohekreis

Heilbronn (ots) - Ravenstein: Einbrecher mit Dieselfahrzeug unterwegs?

In zwei Lagerhallen bei Hüngheim brachen Unbekannte in der Nacht zum Donnerstag ein. Die Täter wuchteten an einer landwirtschaftlichen Halle in der Silcherstraße in Hüngheim, direkt am Ortsende, ein Fenster auf und gelangten durch dieses ins Gebäudeinnere. Dort stahlen sie einen Rasenmäher und einige kleine Maschinen. Danach begaben sie sich zu einer 200 Meter entfernten zweiten Halle und brachen auch in diese ein. Vor dort ließen sie einen Schweißapparat, einen Hochdruckreiniger und Motorsensen mitgehen. Außerdem tankten sie rund 100 Liter Diesel aus einem Tank. Vermutlich die selben Täter drangen in der gleichen Nacht in eine Firma in der Unterwittstadter Baulandstraße ein. Im Gebäude füllten sie einen dort gefundenen Schubkarren sowie einen Kübelwagen mit Maschinen aller Art und transportierten alles nach draußen. Dort stand vermutlich auf dem Feldweg, der aus Fahrtrichtung Ballenberg links am Firmenareal vorbeiführt, das Fahrzeug der Diebe. Ihre Transportmittel ließen sie am Feldweg liegen, nachdem sie ihre Beute verstaut hatten. Der Wert des Diebesguts liegt bei mehreren Zehntausend Euro. Verdächtige Beobachtungen in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag im Bereich der Tatorte oder sonstige Hinweise gehen an den Polizeiposten Adelsheim, Telefon 06291 648770.

Adelsheim: Autofahrerin verletzt

Vermutlich weil ihr schwindelig wurde, kam am Donnerstagmorgen in Adelsheim eine 69-Jährige mit ihrem PKW von der Fahrbahn ab. Die Frau fuhr auf der Dr.-Traugott-Bender-Straße in Richtung Stadtmitte, als es ihr "schwarz vor den Augen" geworden sei. Ihr Auto fuhr einen Mülleimer und ein Hinweisschild zur JVA um und prallte anschließend frontal gegen einen Baum. Sie wurde vom Rettungsdienst in Krankenhaus gebracht. Über die Schwere der Verletzungen ist derzeit nichts bekannt.

Osterburken: Zwei Euro Beute

Wegen einer Beute in Höhe von knapp über zwei Euro wird gegen zwei Jugendliche in Osterburken ermittelt. Die beiden sprachen am Mittwochabend, gegen 18.15 Uhr, drei zwölf bis 15 Jahre alte Jugendliche in der Güterhallenstraße, in der Nähe der Fußgänger-Bahnunterführung, an und bedrohten diese. Unter anderem sagten sie, wenn sie kein Geld rausrücken, müssen sie nackt nach Hause gehen. Nachdem die Täter aus den Geldbeuteln der Jungs das Münzgeld heraus genommen hatten, flüchteten sie. Die alarmierte Polizei konnten einen Tatverdächtigen in einem Bus vor dem Osterburkener Bahnhof festnehmen. Der 15-Jährige verweigerte fast professionell die Angaben. Der zweite Tatverdächtige wurde beschrieben als ein etwa 1,70 Meter großer 17-Jähriger mit kurzen braunen Haaren. Zur Tatzeit trug er blaue Jeans und einen roten Kapuzenpulli. Dieser junge Mann soll laut Zeugenaussagen alkoholisiert gewesen sein. Offensichtlich war er nach dem ersten Vorfall noch am Bahnsteig unterwegs und bettelte dort Leute nach Bargeld an. Von der Polizei konnte der Unbekannte nicht mehr angetroffen werden. Hinweise auf den Flüchtigen gehen an die Kripo Mosbach, Telefon 06261 8090.

Haßmersheim: In Wohnhaus eingebrochen

Schmuck und Bargeld erbeuteten Unbekannte bei einem Einbruch am Mittwochnachmittag in Haßmersheim. In der Zeit zwischen 13 und 15 Uhr konnten die Täter durch die offen stehende Haustüre in das Gebäude gelangen, wo sie ihre Beute einsteckten. Die Polizei hofft, dass jemand in der tatrelevanten Zeit im Bereich der Bergstraße verdächtige Personen oder ein Fahrzeug gesehen hat. Hinweise gehen an den Polizeiposten Aglasterhausen, Telefon 06262 9177080.

Öhringen: Unfallfluchten

Wegen zwei Unfallfluchten am Donnerstag muss die Öhringer Polizei ermitteln. In der Zeit zwischen 11 und 14 Uhr fuhr ein Unbekannter mit seinem Wagen gegen einen in der Ledergasse geparkten Toyota Verso und flüchtete anschließend, ohne sich um den Schaden in Höhe von über 1.000 Euro zu kümmern. In der Zeit zwischen 00.30 und 11 Uhr prallte das Fahrzeug eines Unbekannten vermutlich beim rückwärts ausparken gegen einen in der Lindenallee geparkten schwarzen Opel Astra. Auch in diesem Fall flüchtete der Unfallverursacher. Bei seinem Fahrzeug handelt es sich eventuell um einen gelben oder orangefarbenen Wagen. Eventuell ist es ein Kleinbus. Hinweise gehen an das Polizeirevier Öhringen, Telefon 07941 9300.

Künzelsau: Teuerste Seilbahnfahrt des Jahres

Vermutlich teuer zu stehen kommt eine Seilbahnfahrt in Künzelsau einen 40-Jährigen. Der Mann zerschlug am Donnerstagabend, gegen 21.45 Uhr, an der Bergstation der Standseilbahn mehrere Glasflaschen und fuhr anschließend in Richtung Tal. Eine Streife der alarmierten Polizei konnte ihn kurz darauf am Eingang eines nahen Einkaufszentrums antreffen. Er versuchte noch zu flüchten, allerdings ohne Erfolg, die Beamten waren schneller. Wie sich herausstellte, hat der Polizeibekannte ein Hausverbot für die Seilbahn und er fuhr ohne Fahrkarte. Im Laufe der Kontrolle machte der 40-Jährige keinen Hehl aus seiner Abneigung gegenüber der Polizei und beleidigte die Beamten auf das Übelste. Plötzlich und unerwartet schlug er einem Beamten ins Gesicht. Er wurde deshalb überwältig und geschlossen. Der Polizist musste sich in ärztliche Behandlung begeben. Auch auf der Fahrt zum Polizeirevier und auf der Dienststelle gingen die Beleidigungen weiter. Außerdem spuckte er einer Beamtin ins Gesicht. Nun erwarten ihn Anzeigen wegen Schwarzfahren, Hausfriedensbruch, Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Seinen Rausch durfte er in einer Zelle ausschlafen. Deshalb muss er auch den Transport zum Revier und die Übernachtung bezahlen.

Schöntal: Alkohol macht müde

Auf die Gegenfahrbahn kam am Donnerstagmorgen der PKW eines 46-Jährigen zwischen Berlichingen und Jagsthausen. Dort kam gerade ein Linienbus, besetzt mit mehreren Schülern, entgegen. Zum Glück streiften sich die Fahrzeuge nur, so dass am Bus nur Sachschaden entstand und niemand verletzt wurde. Der Mann fuhr mit seinem Audi weiter bis nach Jagsthausen, wo der Wagen auf den Gehweg geriet. Ein Passant sah, was los war und verhinderte die Weiterfahrt des 46-Jährigen. Als die alarmierte Polizei eintraf, schlief er bereits den Schlaf des Gerechten in seinem Auto und musste geweckt werden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von immerhin dreieinhalb Promille. Er musste deshalb mit zu einer Blutentnahme. Seinen Führerschein konnte die Polizei ihm nicht wegnehmen - er hat schon längere Zeit keinen mehr. Aufgrund seines Zustandes wurde er einige Stunden in einer Ausnüchterungszelle untergebracht.

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