Polizeipräsidium Heilbronn

POL-HN: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn mit Berichten aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn und dem Main-Tauber-Kreis

Heilbronn (ots) - Stadt- und Landkreis Heilbronn

Gundelsheim: Junger Autofahrer schwer verletzt

Auf der Kreisstraße bei Gundelsheim ereignete sich am frühen Freitagmorgen ein Verkehrsunfall, bei dem ein junger Autofahrer schwer verletzt wurde. Gegen 4 Uhr fuhr der 28-Jährige in Richtung Obergriesheim und geriet in einer leichten Rechtskurve aus bislang unbekannter Ursache mit seinem BMW nach rechts von der Fahrbahn ab. Sein Fahrzeug schanzte einen Hang hoch, überschlug sich und blieb anschließend auf dem Dach liegen. Dabei wurde der junge Mann aus seinem Auto geschleudert und blieb auf der Straße liegen. Er zog sich dabei lebensgefährliche Verletzungen zu und musste mit dem Rettungsdienst in eine Klinik gebracht werden. An seinem BMW entstand ein Sachschaden in Höhe von 10.000 Euro. Zur näheren Klärung der Unfallursache sucht die Verkehrspolizei Weinsberg nun Zeugen. Diese sollten sich unter der Telefonnummer 07134 5130 melden.

Kirchardt - Autobahn 6: Unbekannter verursacht Auffahrunfall - Zeugen gesucht!

Glück im Unglück hatte eine Mutter und ihr sieben Monate altes Kleinkind bei einem Verkehrsunfall am Donnerstagabend auf der Autobahn 6 bei Kirchardt. Die 38-Jährige befuhr kurz vor 20 Uhr bei Starkregen den mittleren Fahrstreifen in Richtung Nürnberg. Im Rückspiegel bemerkte sie noch ein schnelleres Fahrzeug hinter sich, als sie kurz darauf plötzlich einen Schlag hörte und ihr Opel Agila ins Schleudern geriet. Offenbar war der Nachfolgende auf den Kleinwagen aufgefahren. Im Anschluss verlor die Frau die Kontrolle über ihren Pkw, der zunächst auf den rechten Fahrstreifen geriet und mit der Front gegen das Heck des dort fahrenden Sattelzugs eines 29 Jahre alten Lkw-Führers prallte. Von dort wurde der Opel abgewiesen und krachte gegen die Beton-Mittelleitplanke. Die Autofahrerin stieg mit leichten Verletzungen aus ihrem total demolierten Fahrzeug. Ihre ordnungsgemäß auf dem Rücksitz gesicherte Tochter blieb glücklicherweise unverletzt. Beide wurden vorsichtshalber in ein Krankenhaus verbracht. An dem Opel der Frau sowie dem Sattelzug des 29-Jährigen entstand ein Gesamtschaden in Höhe von 11.000 Euro. Unterdessen war der mutmaßliche Unfallverursacher einfach weitergefahren. Wer Hinweise auf dessen Identität geben kann, bzw. den Vorfall beobachtet hat, sollte sich bei der Verkehrspolizei Weinsberg, Telefon 07134 5130 melden.

Möckmühl, Autobahn 81: Absperrbaken umgefahren

Sachschaden von zirka 11.500 Euro entstand bei einem Verkehrsunfall am Donnerstag, gegen 15.10 Uhr, bei Möckmühl. Ein 55-Jähriger befuhr mit seinem 5er-BMW die linke Fahrspur auf der Autobahn 81, als er, aus bislang ungeklärter Ursache, mit seinem Fahrzeug an einer Baustelle sechs Warnbaken samt Beleuchtung umriss und überfuhr. Der Mann wurde glücklicherweise nicht verletzt. Der beschädigte Pkw musste nach dem Unfall jedoch abgeschleppt werden.

Eberstadt: Glück im Unglück

Vergleichsweise glimpflich endete ein Verkehrsunfall am Donnerstag, gegen 18.50 Uhr, bei Eberstadt. Eine 25-Jährige hatte mit ihrem Skoda die Eberstädter Hauptstraße befahren, um auf die Landesstraße 1036 in Fahrtrichtung Hölzern abzubiegen. Hierbei übersah sie vermutlich die bevorrechtigte 21-jährige Fahrerin eines Opels. Trotz sofortiger Vollbremsung sowie eines Ausweichmanövers konnte die 25-Jährige einen Zusammenstoß nicht verhindern. Der Opel Corsa wurde durch den starken Aufprall über die Gegenfahrbahn in den Grünstreifen geschleudert. Es entstand ein Sachschaden von rund 6.000 Euro. Die Unfallbeteiligten sowie deren Beifahrer kamen mit leichten Blessuren davon. Die beiden Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden.

Main-Tauber-Kreis

Grünsfeld - Autobahn 81: Dringendes Bedürfnis verspürt

In einer misslichen Lage befand sich ein Autofahrer am Donnerstag auf der Autobahn 81 bei Grünsfeld. Er verspürte gegen 22.15 Uhr ein dringendes Bedürfnis und wollte daher die Rastanlage Tauber West anfahren. Während dessen hatte dort ein Sattelzugfahrer einen anderen Lastzug beschädigt und stand danach quer im Einfahrtsbereich. Der 44-Jährige versuchte nun zunächst mit seinem Mercedes über den angrenzenden Grünstreifen an dem Lkw vorbeizukommen. Wenige Meter danach versperrte ihm allerdings eine Notrufsäule und ein Stromkasten erneut den Weg zu der zwingend notwendigen Toilettenanlage. Er setzte deshalb seinen Pkw zurück, beschädigte dabei aber einen Leitpfosten und fuhr sich schließlich im weichen Erdreich fest. Beim Eintreffen der alarmierten Polizeibeamten gab er sofort den Grund für seine Havarie an. Allerdings schlug den Ordnungshütern auch deutlicher Alkoholgeruch bei dem Mann entgegen. Ein Alcotest war für ihn deshalb unvermeidlich. Nachdem dabei ein Promillewert von über 1,2 Promille ermittelt wurde, musste der Mercedes-Fahrer seinen Führerschein und eine Blutprobe abgeben. Zudem wird er nun mit einer Anzeige rechnen müssen. Bei seinem Fahrmanöver hatte er einen Sachschaden in Höhe von mehreren hundert Euro angerichtet.

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