Polizeipräsidium Heilbronn

POL-HN: Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Heilbronn mit Berichten aus dem Hohenlohekreis

Heilbronn (ots) - Hohenlohekreis

Künzelsau: Zu jung für Party

Bei der Einlasskontrolle zur FH-Party in Künzelsau fiel dem Sicherheitspersonal in der Nacht zum Freitag eine junge Frau auf, die Zutritt zu der Fete begehrte. Offenbar erweckte sie bei den Security-Leuten aber nicht den Eindruck, als sei sie bereits 18, weshalb sie zunächst ihren Ausweis vorzeigen musste. Das Konterfei auf dem vorgelegten Dokument ließ erhebliche Zweifel an der Übereinstimmung zwischen ihr und der ausgewiesenen Ausweisinhaberin aufkommen, so dass ihr der Eintritt zu der Veranstaltung verwehrt und die Polizei gerufen wurde. Die Ordnungshüter nahmen die Jugendliche, die zudem deutlich alkoholisiert war, mit aufs Revier, wo ihre Personaldaten ermittelt wurden. Es stellte sich heraus, dass die 17-Jährige den Ausweis einer Volljährigen vorgezeigt hatte, um die Party besuchen zu können. Diesen habe sie ihren Aussagen nach gefunden. Auf das Mädchen kommt nun eine Anzeige wegen Missbrauchs von Ausweispapieren zu.

Künzelsau: Nach Unfall abgehauen

Am Donnerstagabend ist ein Autofahrer nach einem Verkehrsunfall in der Künzelsauer Hauptstraße einfach davon gefahren. Gegen 19 Uhr fuhr der Unbekannte vermutlich rückwärts aus dem Mühlgrabenweg auf die Hauptstraße ein und streifte einen dort am Fahrbahnrand abgestellten Audi A3. Obwohl Sachschaden entstanden war, setzte der Verursacher seine Fahrt fort. Ein Zeuge beobachtete das Geschehen und rannte seinem Fahrzeug hinterher. Er konnte das Kennzeichen des VW Vans ablesen und gab die Information an den geschädigten Audi-Besitzer weiter. Die Polizei hat nun die Ermittlungen zu dem flüchtigen VW-Fahrer aufgenommen.

Mulfingen-Berndshofen: Mitten auf der Straße "geparkt"

Ein Auto, das mit eingeschaltetem Licht und laufendem Motor mitten auf der Straße bei Berndshofen stand, fiel einem Verkehrsteilnehmer in der Nacht zum Freitag, gegen 1 Uhr, auf. Er verständigte die Polizei. Vor Ort trafen die Beamten auf einen jungen Mann, der offensichtlich am Steuer seines Autos eingeschlafen war. Warum der 22-Jährige ein so starkes Schlafbedürfnis verspürte, dass er es tatsächlich nicht mehr geschafft hatte seinen Pkw ordnungsgemäß abzustellen, war schnell klar. Als die Ordnungshüter nämlich seine Autotür öffneten, schlug ihnen ein deutlicher Alkoholgeruch entgegen. Um einen Alcotest kam der müde Fahrer deshalb nicht herum. Der bei ihm festgestellte Promillewert sprach Bände. Auf den jungen Mann kommen nun entsprechende führerscheinrechtliche Konsequenzen zu.

Ingelfingen: Nach Parkrempler davongefahren

Einen Unfallflüchtigen sucht die Polizei seit Donnerstag. In Ingelfingen war der Unbekannte in der Zeit zwischen 8 und 10 Uhr auf dem Parkplatz einer sozialen Einrichtung in der Eichendorffstraße gegen einen Ford Fiesta gefahren und hatte dabei einen Sachschaden in Höhe von 600 Euro angerichtet. Anschließend fuhr der Verursacher einfach weiter. Er war vermutlich mit einem blau lackierten Fahrzeug unterwegs. Wer Hinweise zu der Flucht geben kann, sollte sich bei der Künzelsauer Polizei, Telefon 07940 9400, melden.

Kupferzell: Erneut Auffahrunfall

Auf der Bundesstraße 19 bei Kupferzell ereignete sich am Donnerstag erneut ein Auffahrunfall. Dieses Mal krachte es gegen 15.45 Uhr zwischen der Abzweigung Hohebuch und der Belzhager Kreuzung. Ein 32-Jährige hatte offensichtlich nicht schnell genug reagiert als ein 25 Jahre alter Autofahrer vor ihm bremste. Er fuhr mit seinem Ford Transit auf den VW Golf des anderen Verkehrsteilnehmers auf und verursachte dabei einen Sachschaden in Höhe von 5.500 Euro.

Kupferzell: Erst eingebrochen dann angesteckt

In ein Gartenhaus ist ein Unbekannter in der Nacht zum Donnerstag in Kupferzell eingedrungen. Der Einbrecher verschaffte sich im Zeitraum zwischen Mittwoch, 17.30 Uhr und Donnerstag, 13 Uhr, Zugang zu der unterhalb der ehemaligen Bahnüberführung in der Gartenanlage Krautgärten gelegenen Hütte und räumte das Inventar ins Freie. Offensichtlich hatte er das Ziel, in dem Häuschen zu übernachten. Ob er bei seinem Vorhaben gestört wurde ist nicht bekannt. Die Polizei fand bei der Anzeigenaufnahme Kleidung vor, die vom Täter stammen musste und nahm die Ermittlungen auf. Nur wenige Stunden später musste die Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und 20 Mann zu dem Schrebergarten ausrücken. Es stellte sich heraus, dass das Gartenhäuschen in Brand gesteckt worden und dabei völlig ausbrannte. Unter Umständen wollte der Täter Spuren verwischen. Wer im Tatzeitraum etwas Verdächtiges bemerkt hat sollte sich bei der Polizei in Künzelsau, Telefon 07940 9400, melden.

Künzelsau: Reh gewildert - Hundebesitzer gesucht!

Im Künzelsauer Gewann Schönblick wurde am Mittwoch oder Donnerstag ein Reh vermutlich durch einen Hund angegriffen und schwer verletzt. Eine Spaziergängerin fand das verwundete Tier an dem Verbindungsweg Katzensteige zwischen dem Ortsteil Nagelsberg und Garnberg. Sie verständigte den Jagdpächter, der den Vierbeiner von seinen Schmerzen erlösen musste. Bereits in der Vergangenheit wurden im genannten Bereich Rehe aufgefunden, die wie das aktuell entdeckte Wild, schwere Bissverletzungen aufwiesen. Als Verursacher der Beißattacken wird ein Hund vermutet, der im dortigen Waldstück immer wieder wildert. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise auf einen etwa mittelgroßen, etwa 50 cm hohen Hund bzw. dessen Besitzer geben können. Sie sollten sich unter der Telefonnummer 07940 9400 melden.

Öhringen: Diebstahl in Vorbeigehen

Vor einem Geschäft in der Öhringer Poststraße hatte ein unbekannter Zeitgenosse am Donnerstag, gegen 17.30 Uhr, nicht nur ein Auge auf eine dort im Aushang präsentierte Jacke geworfen. Die Versuchung war offenbar so groß, dass er das Kleidungsstück kurzerhand vom Bügel nahm und einsteckte. Im Zusammenhang mit der Tat stehen vermutlich zwei Männer, einer davon etwa 180 cm groß und blond, sein Begleiter etwas kleiner. Letzterer hatte einen dunkelblauen Regenschirm und eine weiße Umhängetasche bei sich. Wer den Diebstahl beobachtet hat, sollte sich mit der Polizei Öhringen, Telefon 07941 9300, in Verbindung setzen.

Neuenstein: Begrenzung beschädigt und weitergefahren

In Neuenstein hat ein Autofahrer vermutlich am Donnerstagabend einen Begrenzungspfeiler im Mauerweg beschädigt. Der Unbekannte meldete sein Missgeschick danach allerdings nicht sondern fuhr einfach weiter. Hinweise zu dem Flüchtigen nimmt die Öhringer Polizei unter der Telefonnummer 07941 9300 entgegen.

Öhringen: Zwei Unfälle mit drei Verletzten

Am Donnerstagmorgen ereigneten sich auf der Landesstraße bei Öhringen Platzhof gleich zwei Verkehrsunfälle hintereinander. Gegen 7.30 Uhr verlor ein 34-Jähriger auf der regennassen Fahrbahn im Anschluss einer leichten Rechtskurve offenbar die Kontrolle über seinen Mazda. Das Fahrzeug kam nach links von der Straße ab und krachte dort frontal gegen einen Baum. Ersthelfer mussten den schwer verletzten Autofahrer aus seinem total demolierten Pkw befreien. Ein Rettungswagen brachte ihn danach ins Krankenhaus. Aufgrund der Situation kam es nur zehn Minuten später auf der gleichen Strecke zu einem Auffahrunfall. Ein 18-jähriger Fahranfänger reagierte vermutlich zu spät, als der vor ihm befindliche 19 Jahre alte Pkw-Führer vor der Unfallstelle anhielt. Er fuhr mit seinem 5er BMW auf dessen Audi auf und schob ihn durch die Wucht des Aufpralls noch auf einen davor haltenden BMW einer 55-jährigen Frau. Die 16-jährige Mitfahrerin des jungen BMW-Fahrers sowie der 19-jährige Audi-Lenker wurden dabei leicht verletzt. Bei beiden Unfällen entstand an den beteiligten Fahrzeugen ein Gesamtschaden in Höhe von 17.000 Euro. Die Landesstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme- und Bergungsmaßnahmen bis kurz nach 9 Uhr voll gesperrt werden.

Öhringen: Autofahrer diszipliniert

In Zeiten von Weihnachtsmärkten und Jahresabschlussfeiern drückt so mancher Autofahrer gerne mal ein Auge zu, wenn es um ein Glas Glühwein oder sonstige geistige Getränke geht und danach die Heimfahrt ansteht. Diszipliniert verhielten sich hingegen die Verkehrsteilnehmer in Öhringen am späten Donnerstagabend. Bei einer Polizeikontrolle mussten die Beamten lediglich fünf von 45 Fahrzeuglenkern beanstanden. Nur einer davon hatte Alkohol getrunken und dies sogar noch im erlaubten Promillebereich. Zwei hatten den vorgeschriebenen Sicherheitsgurt nicht angelegt. An zwei kontrollierten Autos war die Beleuchtung defekt.

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