Polizeipräsidium Heilbronn

POL-HN: PRESSEMITTEILUNG vom 05.12.2014

Heilbronn (ots) - Hohenlohekreis

Künzelsau: Mercedesfahrerin gesucht

Es ist kein Riesenschaden, den eine Unbekannte am Donnerstagvormittag nach einem Unfall in Künzelsau hinterließ, doch die Geschädigte bleibt auf den Kosten in Höhe von mehreren Hundert Euro sitzen, wenn die Frau nicht ermittelt wird. Eine 60 bis 70 Jahre alte Mercedesfahrerin, so berichteten Zeugen, fuhr kurz nach 10.30 Uhr auf dem Parkplatz eines Lebensmittelmarktes in der Hellas-Straße rückwärts aus ihrem Stellplatz. Ihr Wagen prallte mit dem Heck gegen den geparkten Seat einer 47-Jährigen. Anschließend fuhr sie weg, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Die Unbekannte soll kurze, rötlich-braune Haare haben. Das Kennzeichen ihres silbernen Mercedes beginnt mit KÜN LK. Eventuell sind an der rechten hinteren Fahrzeugseite leichte Beschädigungen erkennbar. Hinweise gehen an das Polizeirevier Künzelsau, Telefon 07940 940-440,

Öhringen/Kupferzell: Wohnungseinbrecher aktiv

Ungebetenen Besuch erhielten am Donnerstag je eine Wohnung in Öhringen und Kupferzell. In der Öhringer Bernhard-Sporer-Straße hebelten Einbrecher in der Zeit zwischen 17.40 und 18 Uhr ein Küchenfenster an einem Wohnhaus auf und stiegen durch dieses ein. Im Innern suchten sie nach Wertgegenständen und nahmen Schmuck in noch nicht bekanntem Wert mit. In Kupferzell hatten sich Diebe zwischen 12.30 und 18 Uhr ein Einfamilienhaus in der Sallstraße ausgesucht. Auch hier wuchteten sie ein Fenster im Erdgeschoss auf und gelangten durch dieses ins Gebäude, wo sie nahezu alle Schränke und Kommoden durchwühlten. Sie fanden etwas Bargeld, das sie an sich nahmen und wieder verschwanden. Wer in der jeweils relevanten Zeit im Bereich eines Tatorts verdächtige Personen oder Fahrzeuge gesehen hat, wird gebeten, sich mit der Kriminalpolizei, Telefon 07131 104-4444, in Verbindung zu setzen.

Öhringen: Hundehalterin und Zeugen gesucht

Wegen eines Hundebisses vor vier Wochen ermittelt die Öhringer Polizei. Am Freitag, 7. November, arbeitete eine 37-Jährige zur Mittagszeit als Kellnerin in einer Gaststätte in der Öhringer Marktstraße. Als sie gegen 11.30 Uhr die Bestellung einer Frau aufnahm wurde sie von deren Hund in den linken Handballen gebissen. Die Hundehalterin warf der Verletzten vor, dass man eben nicht von hinten an einen Hund herantrete. Die Bedienung verzichtete auf den Austausch von Personalien, versorgte die Wunde zunächst selbst und ging erst abends zum Arzt. Die Wunde entzündete sich jedoch und es folgte ein dreiwöchiger Krankenhausaufenthalt mit bislang zwei Operationen. Deshalb erstattete die Frau nun Anzeige. Bei der Hundehalterin handelt es sich um eine 50 bis 60 Jahre alte Frau aus dem Raum Öhringen. Die Brillenträgerin ist etwa 1,65 bis 1,70 Meter groß und hat kurze, braun-graue Haare. Der Hund ist ein Mischling mit kurzem, schwarz-weiß gelocktem Fell. Die Frau und Zeugen werden gebeten, sich mit dem Polizeirevier Öhringen, Telefon 07941 9300, in Verbindung zu setzen.

Künzelsau: Weihnachtszeit - besinnliche Zeit?

Nicht viel von der Besinnlichkeit der Weihnachtszeit hielten mehrere Gruppen von Personen in der Nacht zum Freitag in Künzelsau. Die Leute besuchten am Abend wohl eine so genannte After Work Party und gingen anschließend in den Innenstadtbereich. Dort wurden sie von anlässlich des Weihnachtsmarktes anwesenden Securitys und bald auch von der Polizei im Auge behalten, denn sie benahmen sich nicht so, wie man es erwarten könnte. Die offensichtlich zumindest zum Teil alkoholisierten Personen stellten bis nach 3 Uhr mehrmals Absperrungen zur Seite, andere versuchten, eine große Kunstfigur umzuwerfen. Da es zu keinen Sachbeschädigungen kam, wurden die Verkehrszeichen wieder aufgestellt und von den Leuten wurden die Personalien erhoben. Die Polizei beließ es dieses Mal bei Belehrungen und Ermahnungen.

Forchtenberg: Plötzlich Strafverfahren am Hals

Dass er nach einem Besuch auf dem Forchtenberger Weihnachtsmarkt ein Strafverfahren am Hals haben würde, daran dachte ein 66-Jähriger wohl nicht einmal im Traum. Er stellte am Nachmittag des vergangenen Samstags seinen PKW beim Forchtenberger Bahnhof auf eine Fläche neben einer geschotterten Umleitungsstrecke ab. An der Schotterstraße waren Leitbaken und am Einmündungstrichter zur richtigen Straße Pylonen aufgestellt. Diese Pylonen entfernte der 66-Jährige, um dort zu parken. Weihnachtsmarktbesucher, die dann auf die Schotterstrecke einbiegen wollten, mussten deshalb erheblich in den Fahrstreifen des Gegenverkehrs ausweichen, was zu entsprechenden Behinderungen und sogar Gefährdungen führte. Gegen ihn wird jetzt ermittelt wegen eines Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr. Auch eine 80-Jährige dachte am Donnerstag sicherlich nicht daran, dass gegen sie an diesem Tag noch wegen Unfallflucht ermittelt werden sollte. Sie war ebenfalls in Forchtenberg, allerdings bei der Apotheke. Sie parkte am Nachmittag rückwärts aus, als ihr PKW mit dem Heck gegen einen auf der gegenüberliegenden Straßenseite stehenden VW Touran stieß. An diesem entstanden dadurch mehrere Hundert Euro Sachschaden. Anschließend fuhr sie weg. Da eine Zeugin das Kennzeichen ihres Wagens notieren konnte, wurde die Frau allerdings rasch ermittelt.

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