Polizeipräsidium Heilbronn

POL-HN: PRESSEMITTEILUNG vom 19.11.2014
Stand: 14 Uhr
Stadt- und Landkreis Heilbronn
Neckar-Odenwald-Kreis
Hohenlohekreis

Heilbronn (ots) - BAB A6 / A 81: Diesel abgezapft

Gleich vier Anzeigen wurden bei der Verkehrspolizei erstattet, nachdem aus den Tanks von Lastern jeweils mehrere hundert Liter Dieselkraftstoff abgezapft worden waren. In den vergangenen Nächten machten sich die Langfinger an den Brummis zu schaffen die entlang den Bundesautobahnen auf den Park- und Rastplätzen abgestellt waren. Bei Hardthausen und Widdern waren die Diebe bereits in der Nacht zum Dienstag aktiv (siehe Pressemitteilung vom 18.11.). Mittlerweile wurden zwei weitere Diebstähle angezeigt, die vermutlich auf das Konto derselben Täter gehen dürften. In einem der beiden Fälle brachen die Diebe das Tankschloss auf und zapften rund 700 Liter aus dem Kraftstoffbehälter. Bei einem weiteren Truck erbeuteten die Täter weitere 400 Liter Diesel. Weitere 600 Liter Kraftstoff zapften die Unbekannten in der darauffolgenden Nacht aus zwei weiteren LKW-Tanks. Auf einem Parkplatz zwischen den Anschlussstellen Öhringen und Neuenstein erbeuteten die Diebe etwa 800 Liter Diesel und an weitere 200 Liter davon gelangten sie auf einem Rastplatz bei Bad Rappenau, nachdem sie die Schlösser der Tanks aufgebrochen hatten. Ein Tatzusammenhang kann auch hier nicht ausgeschlossen werden. Hinweise auf die möglichen Täter gibt es bislang nicht. Die Fernfahrer, die zur Tatzeit in ihren Kabinen schliefen, bemerkten die Diebstähle erst zu einem späteren Zeitpunkt.

Aglasterhausen: Mit 138 km/h durch die 70er Zone

Die Beamten der Verkehrsüberwachungsgruppe Mosbach führten am Montagnachmittag auf der B 292, in Höhe der Einmündung K 3936, Abzweigung Breitenbronn, eine Geschwindigkeitskontrolle durch. In diesem Bereich ist die Höchstgeschwindigkeit auf 70 km/h begrenzt. Innerhalb von zwei Stunden hielten sich insgesamt 25 Fahrzeugführer nicht an das vorgeschriebene Limit. Zwei Fahrzeugführer waren so schnell unterwegs, dass ihnen ein Fahrverbot droht. Der "Spitzenreiter" war mit 138 km/h durch den 70er-Bereich gefahren. Dieser muss nun mit einer Geldbuße von mindestens 440 Euro sowie einem zweimonatigen Fahrverbot und zwei Punkten im Verkehrszentralregister rechnen müssen.

BAB A 81/ Weinsberg: Unfall am Beschleunigungsstreifen

Eine verletzte Person sowie Sachschaden in Höhe von zirka 35.000 Euro entstanden bei einem Verkehrsunfall am späten Dienstagabend an der Autobahnanschlussstelle Weinsberg. Der 43-jährige Fahrer eines Porsches fuhr kurz vor 23:30 Uhr auf die Autobahn in Richtung Stuttgart. Beim Wechsel des Fahrstreifens übersah er vermutlich aufgrund der widrigen Wetterverhältnisse sowie alkoholischer Beeinflussung den VW Touareg eines 44-Jährigen, worauf es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Durch den Aufprall verlor der 44-Jährige die Kontrolle über seinen PKW, der daraufhin ins Schleudern geriet und von der Fahrbahn abkam. Auf dem Grünstreifen kam das Fahrzeug nach etwa 50 Metern zum Stehen. Der Fahrer des Porsches konnte seinen Wagen noch auf den Standstreifen lenken und dort abstellen. Eine Streife der Verkehrspolizei kam nur kurze Zeit nach dem Geschehen hinzu. Wie bei der Unfallaufnahme festgestellt wurde, erlitt die 46-Beifahrerin im VW leichte Verletzungen. Weiterhin stieg den Beamten Alkoholgeruch in die Nase, weshalb diese bei dem mutmaßlichen Unfallverursacher einen Atemalkoholtest durchführten. Dieser ergab einen Wert von etwa 0,46 Promille. Daraufhin musste der 44-Jährige eine Blutprobe sowie seinen Führerschein abgeben.

BAB A 6 / Neuenstein: Zeugen nach Unfallflucht gesucht

Den Verursacher eines Verkehrsunfalls sucht derzeit die Verkehrspolizei Weinsberg. Gegen 19:40 Uhr hatte ein 54-Jähriger seinen Nissan Qashquai auf der Rastanlage Hohenlohe-Süd, gegenüber der Gaststätte abgestellt. Als er etwa 20 Minuten später wieder zu seinem Fahrzeug kam, konnte er noch beobachten, wie ein Sattelzug mit türkischer Zulassung an seinem PKW vorbeifuhr. Im Anschluss stellte er an diesem einen Schaden von mehreren hundert Euro fest. Der 54-Jährige rannte dem Laster noch kurz hinterher, brach die Verfolgung jedoch ab. Ob der besagte LKW als mutmaßlicher Unfallverursacher in Betracht kommt, ist derzeit noch unklar. Der Auflieger des Sattelzuges soll gelbe- oder orange Farbe gehabt haben. Zeugen des Vorfalls oder Personen, die sachdienliche Hinweise zu dem Sattelzug mit Auflieger geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei unter Telefon 07134 513-0 in Verbindung setzen.

Mosbach: 21-Jähriger bei Unfall lebensgefährlich verletzt - Zeugen gesucht

Mit lebensgefährlichen Verletzungen musste ein 21-Jähriger am Dienstag nach einem Verkehrsunfall ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der junge Mann ging gegen 14:10 Uhr zu Fuß auf dem Gehweg der Pfalzgraf-Otto-Straße entlang. Nach bisherigem Stand der Ermittlungen soll er im Bereich zwischen einem Sport- und Therapiezentrum sowie einer Sparkassenfiliale mehrfach andere Fußgänger sowie Autofahrer durch Gesten beleidigt haben. Unter anderem soll er mehrfach seine Hose heruntergezogen und seinen Hintern gezeigt haben. Auf Höhe der Hausnummer 83 lief der 21-Jährige, der offenbar einen betrunkenen Eindruck machte, plötzlich auf die Fahrbahn und wurde dort von einem heranfahrenden VW Golf erfasst. Dabei schlug er mit seinem Kopf so heftig gegen dessen Windschutzscheibe, dass er lebensgefährliche Verletzungen erlitt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik gebracht werden musste. Am Fahrzeug entstand Sachschaden in Höhe von mehreren Tausend Euro. Die Spezialisten der Verkehrspolizei haben die Unfallermittlungen übernommen und bitten um Zeugenhinweise. Ebenso sollten sich Personen melden, die die Verhaltensweise des jungen Mannes beobachtet haben oder ihr Fahrzeug deswegen abbremsen mussten. Hinweise werden unter Telefon 07134 513-0 entgegen genommen.

Löwenstein: Geschwindigkeitskontrolle

Auf der Bundesstraße 39 bei Löwenstein führten die Beamten der Verkehrspolizei am Dienstag eine Geschwindigkeitskontrolle durch. An der Einmündung zur Kreisstraße 2107, bekannt als "Klostersträßle", kontrollierten die Beamten zwischen 08:15 Uhr und 11:25 Uhr insgesamt 375 Fahrzeuge. Nur vier Verkehrsteilnehmer fuhren zu schnell. Der schnellste war mit 87 Stundenkilometern unterwegs und muss deshalb mit einem Bußgeld rechnen.

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