Polizeipräsidium Heilbronn

POL-HN: Pressebericht des PP Heilbronn, Stand: 11.50 Uhr, mit Berichten aus dem Stadt- und Landkreis Heilbronn, dem Hohenlohekreis, dem Neckar-Odenwald-Kreis und dem Main-Tauber-Kreis

Heilbronn (ots) - PRESSEMITTEILUNG vom 06.03.2014

Stadt- und Landkreis Heilbronn

Gundelsheim: Einbruch

Die Abwesenheit der Wohnungsinhaber nutzte ein bislang Unbekannter in der Zeit von Dienstag, 17.30 Uhr bis Mittwoch, 14.45 Uhr, aus, um in eine Wohnung in der Gundelsheimer Weinbergstraße einzubrechen. Der Täter hatte dazu die Terrassentür aufgebrochen und konnte so in das Innere des Gebäudes eindringen. Dort durchsuchte der Einbrecher sämtliche Behältnisse und ließ mehrere Schmuckstücke in noch unbekanntem Wert mitgehen. Personen, die während des Tatzeitraumes im Bereich der Weinbergstraße verdächtige Wahrnehmungen machen konnten werden gebeten, sich unter der Tel.Nr.: 06269 41041 mit der Polizei Gundelsheim in Verbindung zu setzen.

Abstatt: Sachbeschädigung

In der Nacht zum Mittwoch beschädigte ein Unbekannter die beiden Fußballtore im Abstatter Bürgerpark. Der angerichtete Sachschaden dürfte bei rund 1.100 Euro liegen. In der Nacht zum Donnerstag wurde dort das Eingangstor ebenfalls durch einen oder mehrere Unbekannte zerstört. Auch hier beläuft sich der Schaden auf etwa 1.000 Euro. Die Beamten der Untergruppenbacher Polizeipostens haben die Ermittlungen übernommen. Sachdienliche Hinweise werden unter der Tel.Nr.: 07131 64463-0 entgegengenommen.

Wüstenrot: Verkehrsunfall

11.000 Euro Sachschaden und eine leicht verletzte Person sind die Folgen eines Verkehrsunfalls am Mittwoch, gegen 08.00 Uhr, auf der Öhringer Straße in Wüstenrot. Ein 45-jähriger Audi-Fahrer war auf der Straße "Vogelheide" unterwegs und bog nach links in die Öhringer Straße ab. Hierbei übersah der Autofahrer vermutlich den von rechts kommenden Audi einer 33-Jährigen. Bei dem Zusammenstoß erlitt die Frau leichte Verletzungen. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Bad Friedrichshall: Auffahrunfall

Rund 4.500 Euro Sachschaden und eine leicht verletzte Person sind die Folgen eines Verkehrsunfalls am Mittwoch, gegen 13.45 Uhr, auf der Kreisstraße 2117, Gemarkung Bad Friedrichshall. Ein 20-jähriger VW-Fahrer war die der K 2217 vom Plattenwald in Richtung Kochendorf unterwegs und erkannte dabei den verkehrsbedingt haltenden Opel eines 32-Jährigen zu spät. Bei dem Auffahrunfall erlitt der Opel-Fahrer leichtere Verletzungen. Er wurde zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Main-Tauber-Kreis

Wertheim: Geldwechselautomat gestohlen

Den kompletten, in der Wertheimer Schlossstraße angebrachten Geldwechselautomaten ließ ein Unbekannter in der Nacht zum Mittwoch mitgehen. Der Täter war dazu über eine Zaun gestiegen und löste den fest an der Wand verschraubten Automaten, in dessen Innern sich etwas Münzgeld befunden hatte. Der Wert des gesamten Diebesgutes ist derzeit noch nicht bekannt. Hinweise dazu nimmt die Polizei Wertheim unter der Tel.Nr.: 09342 9189-0 entgegen.

Hohenlohekreis

Künzelsau-Gaisbach: Arbeitsunfall

Bei einem Arbeitsunfall in der Künzelsau-Gaisbacher Maybachstraße wurde am Mittwoch, gegen 10.45 Uhr, ein 18-Jähriger schwer verletzt. Der junge Mann hatte sich in einer Höhe von etwa zwei Metern in die zweite Ebene des Hochregallagers hineingelehnt, um daraus Ware zu entnehmen. Seine Beine ragten dabei in den Gabelstaplerdurchfahrtsbereich zwischen zwei Hochregalen. Ein 44-jähriger Arbeiter klemmte hierbei beim Durchfahren des Ganges mit dem Gabelstapler die Beine des Heranwachsenden ein, wodurch dieser schwer verletzt wurde und deshalb in ein Krankenhaus gebracht werden musste. Die weiteren Ermittlungen hinsichtlich des genauen Unfallablaufes sind noch im Gang.

Pfedelbach: Sachbeschädigung

Auf rund 1.000 Euro beläuft sich der Sachschaden, welcher ein Unbekannter in der Nacht zum Mittwoch an einem in der Pfedelbacher Brucknerstraße/Ecke Johann-Strauss-Straße abgestellten VW-Golf anrichtete. Der Täter hatte das Auto mit einem unbekannten Gegenstand auf der linken Seite erheblich zerkratzt. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei Öhringen unter der Tel.Nr.: 07941 930-0 entgegen.

Ingelfingen: Auffahrunfall

Etwa 3.000 Euro beträgt der Schaden, welcher am Mittwoch, gegen 07.30 Uhr, bei einem Unfall auf der Künzelsauer Straße in Ingelfingen entstand. Vermutlich infolge Unachtsamkeit fuhr ein 30-jähriger Volvo-Fahrer auf einem verkehrsbedingt haltenden Skoda einer 37-Jährigen auf. Verletzt wurde niemand. BAB 6, Gemarkung Öhringen: Auffahrunfall Wie ein Sattelzug auf einen anderen Lkw auffuhr, entstand am Mittwoch, gegen 16.30 Uhr, auf der BAB 6, Gemarkung Öhringen, Fahrtrichtung Neuenstein ein Sachschaden von rund 2.500 Euro. Möglicherweise war Unachtsamkeit der Grund für den Unfall. Verletzt wurde niemand.

Künzelsau: Wegfahren nutzte nichts

Nach dem Zusammenstoß mit einem BMW, auf der Künzelsauer Straße "Oberer Bach", am Mittwoch, gegen 09.50 Uhr, stieg der Unfallverursacher zwar kurz aus, schaute sich den Schaden an, wischte die Lacksplitter ab und verlief dann unerlaubt die Unfallstelle. All dies nutzte nichts, denn die Ermittlungen führten kurze Zeit später auf die Spur eines Opel-Fahrers. An beiden Pkw entstand ein Schaden von jeweils 1.000 Euro. Der Unfallflüchtige sieht nun einer Anzeige wegen unerlaubtem Entfernens von der Unfallstelle entgegen.

Neckar-Odenwald-Kreis

Höpfingen: Verkehrsunfall

Etwa 9.000 Euro Sachschaden entstand am Mittwoch, gegen 14.45 Uhr, bei einem Verkehrsunfall in der Höpfinger Straße "Am Mantelsgraben". Eine 31-jährige VW-Fahrerin war dort unterwegs und missachtete an der Kreuzung zur Friedenstraße vermutlich die Vorfahrt eines 47-jährigen Daimler-Fahrers. Bei dem Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge wurde glücklicherweise niemand verletzt.

Walldürn: Fehler beim Überholen

Weil ein 21-jähriger BMW-Fahrer am Mittwoch, gegen 13.30 Uhr, auf der Bundesstraße 47, bei Walldürn gleich zwei Fahrzeuge überholen wollte, kam es im Bereich der Beuchertsmühle zu einem Verkehrsunfall. Offenbar erkannte der 21-Jährige zu spät, dass ein Citroen-Fahrer nach links abbog, sodass beide Pkw im Einmündungsbereich miteinander kollidierten. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Osterburken: Unfallflucht

Einen Unfallschaden im Bereich der rechten, hinteren Stoßstangenecke, stellte am Mittwoch eine Autofahrerin fest. Die Frau hatte ihren Pkw in der Zeit zwischen 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr, in der Osterburkener Seedammstraße geparkt. Ein unbekannter Fahrzeugführer hatte das Auto angefahren und sich danach unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Zeugen werden gebeten, sich unter der Tel.Nr.: 06281 904-0 mit der Polizei Buchen in Verbindung zu setzen.

Neckar-Odenwald-Kreis / Main-Tauber-Kreis

Buchen/Wertheim/Tauberbischofsheim: Schockanrufer erfolgreich

Trotz mehrfacher Warnmeldungen in Rundfunk und Presse gelang es einem bislang Unbekannten, durch einen sogenannten "Schockanruf" einen älteren Mann in Buchen so sehr zu verunsichern, dass dieser 4.000 Euro herausgab. Auch in Wertheim übergab ein ebenfalls betagter Herr einem Unbekannten 1.000 Euro. Abgesehen von leicht veränderten Nuancen ist die Masche jedes Mal die gleiche. Unter dem Vorwand, ein naher Verwandter sei in einen schweren Unfall verwickelt, meldet sich telefonisch ein angeblicher Freund, Rechtsanwalt oder Arzt und fordert von den meist aus der ehemaligen Sowjetunion stammenden, älteren Menschen die Herausgabe von Bargeld. Dieses Geld, so die Erläuterung, würde entweder zur weiteren Behandlung im Krankenhaus benötigt, oder zur Abwendung einer Haftstrafe. Im vorliegenden Fall wurde das Opfer gegen 12.50 Uhr von dem Unbekannten angerufen. Bereits eine Stunde später fand die Geldübergabe an einem jungen Mann an der Wohnung des älteren Herrn statt. Allein am Dienstag, wurde der Tauberbischofsheimer Polizei gemeldet, dass im Zeitraum von 13.15 Uhr bis 14.00 Uhr, fünf Mal versucht wurde, Menschen durch Schockanrufe zu der Herausgabe von Bargeld zu veranlassen. Über die Dunkelziffer, d.h. die Anzahl gleichartiger Versuche, welche der Polizei nicht gemeldet werden, kann nur spekuliert werden. Es ist anzunehmen, dass es bedeutend mehr solcher Fälle gibt, in denen mit der Sorge und Leichtgläubigkeit älterer Menschen Schindluder getrieben wird. Auch wenn möglicherweise in den ursprünglichen Herkunftsländer der angerufenen Personen, hinsichtlich etwaiger ärztlicher Behandlungen oder zu erwartender Strafanzeigen, in Sachen Bargeldzahlungen anders verfahren wird, muss in diesem Zusammenhang angeführt werden, dass in Deutschland eine notärztliche Versorgung niemals von der Zahlung einer Geldsumme abhängt. Auch eine damit verbundene, angeblich zu erwartende Haftstrafe kann durch Geld nicht abgewendet werden. Sollte es zu einem solchen "Schockanruf" kommen, wird dringend empfohlen, sofort die Polizei zu verständigen.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen unter der Telefonnummer 07131 104-1010 gerne zur Verfügung.

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