Polizeipräsidium Freiburg

POL-FR: Winden: Sekundenschlaf
Denzlingen: Gegenverkehr übersehen

Freiburg (ots) - LANDKREIS EMMENDINGEN - (2 Meldungen) -

Winden: Sekundenschlaf

Anhand eines aktuellen Verkehrsunfalls, der am Montagnachmittag verursacht wurde, möchte die Polizei mit Blick auf die Sommerferien vor den Gefahren des sogenannten "Sekundenschlafs" warnen:

Ein junger auswertiger Autofahrer war auf der B 294 von Elzach in Richtung Waldkirch unterwegs. Kurz nach dem Ortseingang Oberwinden nickte er nach derzeitigem Erkenntnisstand der Polizei kurz ein und kam auf die Gegenfahrbahn. Dort kam es zum Glück nicht zu einer frontalen Kollision, sondern "nur" zu einem Streifvorgang. Verletzt wurde hierbei niemand. Dennoch entstand Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro. Wäre der müde Autofahrer außerhalb der geschlossenen Ortschaft bei höherer Geschwindigkeit in den Gegenverkehr geraten, wären die Folgen sicherlich schwerwiegender gewesen. Die Polizei rät, insbesondere bei langen Fahrten oder anstrengenden Witterungsverhältnissen dazu, bei einsetzender Müdigkeit unbedingt Pausen einzulegen. Erfahrungsgemäß sind die gefährlichsten Momente solcher Fahrten die letzten Kilometer, kurz vor dem Erreichen des Zieles. Gegen den jungen Autofahrer musste die Polizei ein Verfahren wegen Straßenverkehrsgefährdung einleiten, was in der Folge auch den Entzug der Fahrerlaubnis bedeuten kann.

Denzlingen: Gegenverkehr übersehen

Am Montag, gegen 16 Uhr, befuhren zwei Autos im Gegenverkehr die Verbindungsstraße zwischen Denzlingen und Glottertal. Die in Richtung Denzlingen fahrende Autofahrerin beabsichtigte, an der Anschlussstelle zur B 294 nach links auf diese in Richtung Waldkirch abzubiegen. Hierbei missachtete sie den Vorrang der entgegenkommenden jungen Autofahrerin, die einen Säugling an Bord hatte. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Vermutlich auch aufgrund moderner passiver Sicherheitseinrichtungen an und in den Fahrzeugen kam es nach aktuellem Erkenntnisstand der Polizei nicht zu schwereren Verletzungen der Insassen. Die junge Frau und ihr Kind wurden dennoch zur Sicherheit in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Sachschaden dürfte bei weit über 10.000 Euro liegen.

rb

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