Polizeipräsidium Freiburg

POL-FR: Musikveranstaltung SEA YOU 2016 am 16.07. und 17.07.2016 - Bilanz der Polizei

Freiburg (ots) - Freiburg - Tunisee - Stimmungsvoll, friedlich und ohne größere Zwischenfälle ging am Sonntagabend die diesjährige Musikveranstaltung "Sea You 2016" im Bereich des Tunisees zu Ende. Das etwas angepasste polizeiliche Gesamtkonzept ging auf und die Kooperationsbereitschaft mit dem Veranstalter sowie die bekannt gute Zusammenarbeit mit den beteiligten Behörden und Stellen sorgte für einen nahezu reibungslosen Ablauf des Events, das zahlreiche Besucher, auch aus dem überregionalen Bereich, angelockt hatte. Die Parkraumsituation war absolut ausreichend. Weitgehend bewährt hat sich die aus dem Vorjahr angepasste Verkehrsführung. Wie bereits 2015 nutzten viele Anreisende den vom Veranstalter bereitgestellten Shuttle-Busverkehr. Die Polizei war zur Gewährleistung eines sicheren Festivalverlaufes auch im Umfeld der Veranstaltung präsent. Kontrollaktionen wurden seitens des Polizeipräsidiums Freiburg frühzeitig über die Medien angekündigt. An beiden Tagen bestätigten sich die Prognosen und das Wetter zeigte sich nur von seiner schönen Seite.

Unmittelbar nach Ende der zweitägigen Veranstaltung zieht die Polizei eine aus ihrer Sicht positive erste Bilanz. Trotz erhöhter Kontrollmaßnahmen im Straßenverkehr und auf dem Gelände blieb die Anzahl der festgestellten Straftaten unter der Zahl der Vorjahre. Der positive Trend setzt sich somit weiter fort. Im Vergleich zum Jahr 2015 beschwerten sich nur wenige Bürger über Ruhestörungen, durch die gerade in den Nachtstunden doch vernehmbaren Bassfrequenzen. Nach momentanem Erkenntnisstand ist festzustellen, dass vom Veranstalter durchgeführte Lärmpegelmessungen keine Überschreitungen der Grenzwerte ergaben. Die Detailauswertungen stehen noch aus. Kurz nach 23 Uhr regelte der Veranstalter aus Rücksicht auf mögliche Belästigungen freiwillig den Basspegel nach unten.

Insgesamt registrierte die Polizei 37 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten. Davon waren 31 Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz, wobei es jeweils um kleinere Mengen für den Eigenverbrauch ging, überwiegend um illegalen Besitz von Cannabisprodukten, Ecstasy, Amphetamin und Kokain. In zwei Fällen mussten die Beamten einschreiten, weil Personen unter Einfluss von Drogen mit einem Fahrzeug am Straßenverkehr teilgenommen hatten. Die Polizei registrierte an beiden Tagen nur eine körperliche Auseinandersetzung und erfreulicherweise auch nur einige wenige Diebstähle auf dem Festivalgelände.

Die Polizei registrierte jedoch einige nicht ungefährliche Verkehrssituationen und teilweise unerklärbares Verhalten von Fußgängern die zum Festivalgelände wollten. Letztendlich basierte dieses Verhalten leider erneut wieder auf dem Fehlverhalten einiger Taxifahrer, die trotz ausführlicher Informationen im Vorfeld und mehrfacher Hinweise der Polizei über den Taxiverband und die Taxizentralen, die Fahrgäste an falschen, teilweise gefährlichen Orten im Bereich der beiden Seen zum Aussteigen bewegten. Die Polizei musste hier mehrfach intervenieren und wird im Benehmen mit den zuständigen Behörden gegen 19 Taxifahrer vorgehen.

Nach Angaben des Veranstalters und nach Schätzungen der Polizei hielten sich am Samstag rund 10.000 und am Sonntag rund 9.000 Besucher auf dem Areal auf.

ae/dk

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