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POL-FR: Weil am Rhein: Flucht vor der Polizei endet mit Sturz - Rollerfahrer festgenommen; Weil am Rhein/Efringen-Kirchen/Vorderes Kandertal: Einbruchserie hält Polizei in Atem-Schaden über 70.000 Euro

Freiburg (ots) - Weil am Rhein: Flucht vor der Polizei endet mit Sturz - Rollerfahrer festgenommen

Einen Fluchtversuch vor der Polizei unternahm ein Rollerfahrer am Sonntagvormittag in Weil am Rhein. Eine Streife wollte den Zweiradfahrer in der Basler Straße kontrollieren, worauf dieser die Flucht ergriff. Gleichzeitig klappte der Fahrer das Kennzeichen um, so dass es nicht abgelesen werden konnte. Die Streife verfolgte den Flüchtenden mit Blaulicht und Martinshorn und gab Haltezeichen. Diese ignorierte der Rollerfahrer und überholte ein Auto rechts. Dabei streifte er den Außenspiegel des Autos, worauf dessen Fahrer eine Vollbremsung einlegte. Im weiteren Verlauf bog der Rollerfahrer in einen Feldweg ab, um zu entkommen. Die Streife versperrte jedoch den Weg, worauf sich der Flüchtende am Streifenwagen vorbeiquetschen wollte. Hierbei rutschte der Roller auf dem nassen Laub weg und streifte den Streifenwagen. Der 16-jährige Fahrer kam zu Fall und wurde von den Polizeibeamten festgenommen.

Weil am Rhein / Efringen-Kirchen / Vorderes Kandertal: Einbruchserie hält Polizei in Atem - Schaden über 70.000 Euro

Eine Einbruchserie größeren Umfangs hielt über das Wochenende die Polizei in Atem. Sie registrierte bis zum Sonntagmorgen insgesamt 15 Einbrüche mit einem Gesamtschaden von mindestens 70.000 Euro. An zwei Tatorten entwendeten die Täter auch Autos. Eines davon wurde später bei Kandern-Holzen verlassen aufgefunden. Überwiegend wurde in Wohnhäuser eingebrochen, aber auch in gemeindliche Einrichtungen, in Gaststätten und in eine Apotheke. Schwerpunkt war Weil-Ötlingen mit fünf Fällen. Die weiteren Tatorte verteilten sich auf Rümmingen, Egringen, Mappach und auf die Stadt Weil am Rhein. Erbeutet wurden hauptsächlich Bargeld und Schmuck, aber auch Zigaretten, Smartphones und Handtaschen. Beim Einbruch in Mappach nahmen die Täter einen Mercedes mit, in dem sich teure Messgeräte befanden. Die Vorgehensweise der Täter spricht für eine organisierte und überregional agierende Bande. Die Polizei setzte nach Bekanntwerden der Einbrüche sämtliche verfügbare Streifen ein und hielt die Großfahndung über den Sonntag hinaus aufrecht. Zeitweise waren bis zu elf Streifen sowie der Polizeihubschrauber im Einsatz. Dauerbeschäftigt waren auch Kriminaltechniker, die die Spurensuche an Tatorten durchführten. Über die Täter liegen derzeit keine konkreten Hinweise vor, weshalb die Polizei die Bevölkerung um Mithilfe bittet. Sachdienliche Hinweise nimmt das Polizeirevier Weil am Rhein entgegen (07621-97970).

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