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POL-AA: Hüttlingen/Rainau: Lkw-Fahrer bei Unfall verletzt

Hüttlingen/Rainau (ots) - Die Goldshöfer Straße ist seit dem frühen Morgen zwischen Hüttlingen und dem Goldshöfer Bahnübergang voll gesperrt. Dass er einem Reh auswich, gab der Fahrer als Grund dafür an, dass er gegen 4.30 Uhr im Bereich der dortigen Baustelle, kurz nach dem Ortsende von Hüttlingen, auf die installierten Betongleitwände auffuhr. Die Sattelzugmaschine wurde durch diesen Anprall ausgehoben und blieb schräg auf den betonierten Fahrbahntrennern hängen. Der 33-jährige Fahrer zog sich dabei wohl eher minimale Verletzungen zu. Da der Sattelzug manövrierunfähig geworden war und beide Fahrstreifen der Kreisstraße 3320 beeinträchtigt waren, war die Straße ab dem Unfallgeschehen unpassierbar und wurde in der Folge für den Verkehr voll gesperrt. Beim Anprall an die Betonelemente riss an der Sattelzugmaschine einer der Kraftstofftanks aus, wodurch etwa 200 Liter Diesel ausliefen. Die Feuerwehren aus Ellwangen und Hüttlingen wurden an die Unfallstelle entsandt, um den Kraftstoff nach Möglichkeit aufzufangen oder abzubinden. Wie sich herausstellte, war wohl zumindest ein Teil der Flüssigkeit bereits ins Erdreich neben der Straße und einen dort verlaufenden Kanal gelangt. Die Hüttlinger Wehrmänner versuchten noch eine Ölsperre aufzubauen, ob und wie viel der Schadflüssigkeit zuvor schon im Fließgewässer weitertransportiert worden war, muss noch untersucht werden. Der ebenfalls alarmierte Arbeitsbereich Umwelt und Gewerbe des Landratsamtes veranlasste ein Abgraben des verunreinigten Erdreichs in einem geplanten Umfang von bis zu 30 Kubik. Wie sich im Laufe der Unfallaufnahme herausstellte, entstand an der havarierten Zugmaschine wohl Totalschaden in Höhe von rund 100.000 Euro. Der nur gering beladene Auflieger wurde nur wenig beschädigt. Da die Bergung der Zugmaschine Schwierigkeiten bereitet, ist die Straße mit Stand 9.45 Uhr noch voll gesperrt. Da derzeit damit gerechnet wird, dass diese Sperrung zumindest bis in den Mittag andauern wird, wird durch die Straßenmeisterei Ellwangen versucht, eine ampelgeschaltete Einbahnregelung um die Unfallstelle herum aufzubauen.

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