Polizeipräsidium Aalen

POL-AA: Schwäbisch Gmünd: Kollektives Aufatmen - Erfolgreiche Suche bringt keinen Fund

Aalen (ots) - Die intensive Suche in der Rems nach einem möglicherweise eingeworfenen Kind ist abgeschlossen. Die Suche verlief ohne entsprechenden Fund und war nicht nur deshalb aus polizeilicher Sicht absolut erfolgreich. Die Suchmaßnahmen der Polizei und der unterstützenden Hilfsorganisationen war derart lückenlos, dass es die Polizei als sicher bewertet, bei der Suche nichts übersehen zu haben. In der Nacht waren insgesamt 78 Personen unmittelbar an die Suche beteiligt. 30 Mann stellten die Polizeireviere Schwäbisch Gmünd, Aalen, Ellwangen und Schorndorf und der Kriminaldauerdienst. Je vier Beamte kamen von der Wasserschutzpolizeistation Stuttgart und von der Polizeihundeführerstaffel aus Schorndorf, ergänzt durch die Besatzung des Polizeihubschraubers. Ebenfalls 30 Personen führte die Gmünder Feuerwehr in den Einsatz. Das DRK war mit vier Rettungssanitätern und Notarzt vor Ort und ebenfalls vier Einsatzkräfte kamen von der Gmünder DLRG. Die sehr umfangreiche Suche, die in der Nacht unterbrochen worden war, wurde am Mittwochvormittag fortgesetzt. Rund 25 Polizeibeamte waren hier nochmals im Einsatz. Intensiv abgesucht wurde nun bei Tageslicht erneut das Ufer im Bereich der möglichen Einwurfstelle, der Hubschrauber flog den fraglichen Abschnitt der Rems noch einmal ungefähr eine Stunde lang ab und drei Mann der Wasserschutzpolizei nahmen jeden Quadratzentimeter Remsgrund zwischen der Fußgängerüberführung Höhe Remsdeck und Fehrleparkhaus unter die Sohlen. Tiefere Stellen wurden zudem tauchend abgesucht. Doch nicht nur die fundlose Suche, sondern auch das Ergebnis der kriminalpolizeilichen Ermittlungen ließen die Polizei zu dem Schluss kommen, dass es das unterstellte dramatische Ereignis nicht gegeben hat. Es meldete sich eine Zeugin bei der Polizei, der der Kinderschlafsack am Dienstagabend ebenfalls aufgefallen ist. Dieser Fund fand genau um 22.07 Uhr statt. Der Schlafsack lag genau an der Stelle, an der er etwa eine Stunde später vom Hinweisgeber auch gefunden wurde und der dadurch zu einem wesentlichen Bestandteil der polizeilichen Situationsbewertung wurde. Der Umstand, dass dieser vermeintliche Mosaikstein schon dalag, bevor die Frau, die vermeintlich das Kind über den Steg warf, nimmt ihn aus dieser Hinweiskette. Die Uhrzeit kann deshalb minutengenau angegeben werden, weil die Frau zu diesem Zeitpunkt auf ihrem Handy eine Nachricht sandte, aus der dieser Zeitpunkt nachträglich genau abgelesen werden konnte. Die Polizei nimmt daher die pauschalen Zeugenaufrufe zurück, hat allerdings nach wie vor zwei Fragen: 1. Die Frau, die gegen 23 Uhr die Fußgängerbrücke aus Richtung Lindenfirst in Richtung Remsstraße überquert hatte, wird nach wie vor gebeten, sich zu melden. 2. Der Besitzer des Kinderfußsacks wird ebenfalls noch gesucht. Es handelte sich um einen schwarzen Daunensack der Marke Jeep, mit dem Herstelleretikett "Kaiser, Dreikirchen". Telefonische Hinweise nimmt die Polizei unter Telefon 07361/580130 entgegen.

Zur schnellen Info der Medienvertreter: Die erste Pressemeldung in dieser Sache wurde unter der Überschrift "Schwäbisch Gmünd: Wurde ein Kind in die Rems geworfen? Erfolglose Suchaktion in der Nacht wird heute fortgesetzt" heute um 9.32 Uhr im Presseportal eingestellt.

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