Polizeipräsidium Aalen

POL-AA: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Ellwangen und des Polizeipräsidiums Aalen Überfall auf die Kreissparkasse im Januar 2012 steht vor der Aufklärung

Aalen (ots) - Der Überfall auf die Kreissparkasse in Aalen, im Wohngebiet Tännich vor zwei Jahren steht anhand von identifizierten DNA-Spurentreffern vor der endgültigen Aufklärung. Akribische Spurensicherung führt zu möglichem Ermittlungserfolg.

Aalen.Ellwangen Am 5. Januar 2012 wartete am frühen Morgen ein Mann vor der Bank in der Hopfenstraße in Aalen. Anschließend bedrohte er eine hinzukommende Bankangestellte mit einer Pistole und zwang sie, ihn mit in das Bankgebäude mitzunehmen. Dort forderte der Täter die Herausgabe von Bargeld und flüchtete anschließend mit mehreren tausend Euro Beute. Die Aalener Kriminalpolizei richtete danach eine Ermittlungsgruppe ein, die akribisch und umfangreich Spuren sicherte, unter anderem DNA-Spuren, die aufgrund ihrer Auffindesituation dem Täter zuzurechnen sein dürften. Am 1.10.2012 kam es in einem Aalener Ortsteil zu einem weiteren Übergriff auf einen Bankangestellten, wobei der Täter jedoch kein Geld erbeutete. Bei dieser Tat sicherte die Kriminalpolizei ebenfalls eine DNA-Spur. Aufgrund eines DNA-Spurentreffers ist davon auszugehen, dass die beiden Taten nunmehr aufgeklärt sind.

Am 2. Dezember des vergangenen Jahres wurden nach einem Überfall auf eine Sparkasse in Schorndorf zwei Tatverdächtige noch während der anschließenden Fahndung festgenommen. Beide wurden erkennungsdienstlich behandelt und ihre Daten archiviert. Bei einem routinemäßig ständig stattfindenden Abgleich des nunmehr vorliegenden DNA-Identifizierungsmusters dieser Täter mit den Spuren noch ungeklärter Straftaten ergaben sich nun Treffer zum Überfall auf die Sparkasse an der Hopfenstraße und zur Tat von Anfang Oktober 2012.

Der Beschuldigte äußerte sich bislang nicht zu den Vorwürfen. Er befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt.

Hinweis an die Medien: Das im Zuge der Ermittlungen im Frühjahr 2013 übersandte Phantombild war durch einen richterlichen Beschluss nur zur einmaligen Veröffentlichung frei gegeben. Eine neuerliche Veröffentlichung oder eine Verknüpfung des aktuellen Artikels auf elektronischem Weg mit dem damaligen Phantombild ist daher nicht gestattet.

Der Beschuldigte gilt bis zu seiner rechtskräftigen Verurteilung durch ein Gericht als unschuldig.

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