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POL-AA: Weinstadt: Zimmerbrand im Hochhaus, Bewohnerin erleidet Rauchgasvergiftung

Aalen (ots) - Anwohner in der Ziegeleistraße hörten am Freitagmittag gegen 13 Uhr explosionsartige Geräusche und sahen dann Rauch aus dem Dachgeschoss eines Hochhauses in der Nachbarschaft aufsteigen. Die schnell alarmierte Feuerwehr baute die Drehleiter auf und begann mit den Löscharbeiten im siebten Obergeschoss des Gebäudes, während gleichzeitig mit der Gebäudeevakuierung begonnen wurde. Die Polizei sperrte den Brandort ab und unterstützte dann die Feuerwehr. Die ersten Personen waren aus dem Gebäude geführt, als klar war, dass das Feuer schnell gelöscht werden kann und nicht auf andere Wohnungen übergreift. Die vorsorglichen Evakuierungsmaßnahmen konnten deshalb eingestellt werden. Die alleinige Bewohnerin der Brandwohnung wurde von den Rettungskräften vor Ort erstversorgt. Die 51-Jährige wurde danach mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins KKH Waiblingen eingeliefert. Das Feuer war im Bad ausgebrochen und fand in der Wohnung durch dort gelagerte Gegenstände viel Nahrung. Daher wurde trotz der schnell erfolgreichen Brandbekämpfung die komplette Wohnung sehr stark rußgeschädigt und wohl auf mittlere Sicht unbewohnbar. Die anderen Wohnungen im Mehrfamilienhaus können weiter genutzt werden, in den unter der Brandwohnung liegenden Wohnungen ist jedoch Wasserschaden entstanden. Eine erste vorsichtige Schadensschätzung geht von etwa 100000 Euro Schadenssumme aus. Die Ursachen zur Brandermittlung sind noch nicht abgeschlossen, ein elektrisches Gerät als Brandauslöser ist aber derzeit wahrscheinlich. Die in der Nachbarschaft wahrgenommenen Explosionsgeräusche dürften von einem geborsten Heizkörper herrühren. Die Art des Brandobjekts erforderte einen vorsorglich großen Kräfteansatz. So befanden sich rund 80 Rettungs- und Einsatzkräfte mit 30 Einsatzfahrzeugen und im Einsatzraum. Das größte Kontingent stellte mit rund 40 Mann die Feuerwehr Weinstadt, die Schutz- und Kriminalpolizei aus Waiblingen war mit 26 Polizistinnen und Polizisten vor Ort, der Rettungsdienst stand mit 2 Notärzten und weiteren 13 Einsatzkräften bereit.

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