Polizeiinspektion Stralsund

POL-HST: Polizeiinspektion Stralsund: Bilanz im Januar hinsichtlich der erfolgten themenorientierten Verkehrskontrollen und der Präventionsveranstaltungen

Präventionsveranstaltung GMN/ Meinungsumfrage

Polizeiinspektion Stralsund (ots) - In diesem Jahr führen Beamte des Polizeipräsidiums Neubrandenburg in jedem Monat Verkehrskontrollen zu wechselnden Schwerpunktthemen durch. Einhergehend fand am 13. Januar 2014 die erste Auftaktveranstaltung der themenorientierten Verkehrkontrollen mit dem Schwerpunktthema "Alkohol und Drogen im Straßenverkehr" in der Polizeiinspektion Anklam in Ueckermünde statt.

Die monatlichen polizeilich durchgeführten Verkehrskontrollen werden von einem hohen Präventionsanteil begleitet. So richteten die Präventionsbeamten der Polizeiinspektion Stralsund im vergangenen Monat am 28. in Barth, am 22. und am 29. in der Produktionsschule in Stralsund, am 30. in Grimmen, am 31. in Ribnitz-Damgarten und am 01. Februar in Stralsund Informationsstände ein. An diesen konnten interessierte Verkehrsteilnehmer ihren Wissenstand vertiefen, indem sie ihre Fragen an die Präventionsbeamten richteten. Sie konnten aber auch zur Verfügung gestelltes Informationsmaterial mit nach Hause nehmen. Großen Anklang unter den Besuchern fanden die "Rauschbrille", mit der die Beeinflussung von Alkohol am eigenen Leib wahrgenommen werden konnte, sowie ein Test der eigenen Reaktionsschnelligkeit. Besondere Beachtung fand die Meinungsumfrage, bei der die bisher geltende gesetzliche 0,5-Promillegrenze bei den Besuchern hinterfragt wurde. Jeder Teilnehmer konnte genau eine rote Bohne in das entsprechend beschriftete Glas werfen (0,0 Promille oder 0,5 Promille). Das Ergebnis war eindeutig. Von den insgesamt 623 Teilnehmern stimmten 559 für 0,0 Promille bei Kraftfahrern. Das sind fast 90 Prozent!

Da die Beeinflussung von Alkohol und Drogen bei Fahrzeugführern zu einer der Hauptunfallursachen zählt, ist es von Bedeutung, die Risiken einer Alkohol-/Drogenfahrt und deren fatale Folgen immer wieder in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rufen. Schließlich tangiert die Verkehrssicherheit jedermann. Um das zu erreichen, sind repressive Maßnahmen unabkömmlich. Dies verdeutlichen auch die Kontrollergebnisse. Allein im Polizeiinspektionsbereich Stralsund mussten die Polizeikräfte im Januar insgesamt 34 Fahrzeugführer aus dem Verkehr ziehen, weil sie unter Alkoholeinfluss fuhren. Von diesen 34 Fahrern verstießen 22 gegen das Strafgesetz (mehr als 1,09 Promille); im Bereich des Polizeihauptreviers Stralsund waren es 11 Kraftfahrer, im Bereich des Polizeihauptreviers Bergen 2, im Bereich des Polizeireviers Grimmen 1, im Bereich des Polizeireviers Ribnitz-Damgarten 4 und im Bereich des Polizeireviers Barth 4. Die übrigen 12 Fahrzeugführer, darunter ein Fahranfänger, müssen sich einem Ordnungswidrigkeitsverfahren stellen. Im Fokus standen aber nicht nur die Alkoholfahrten sondern auch das Fahrzeugführen unter Drogeneinfluss. Von insgesamt 13 zuwiderhandelnden Fahrern stellten die Beamten des Polizeihauptreviers Stralsund 10 fest, die Beamten der Polizeireviere Grimmen, Ribnitz-Damgarten und des Autobahn- und Verkehrspolizeireviers jeweils einen unter Betäubungsmitteleinfluss stehenden Fahrer. Weiterhin kamen 13 Verstöße zutage, bei denen die Fahrzeugfahrer nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis waren und 16 Verstöße gegen das Pflichtversicherungsgesetz.

Im Monat Februar legen die Polizeibeamten des Polizeipräsidiums Neubrandenburg im Rahmen der themenorientierten Verkehrskontrollen besonderes Augenmerk auf das Schwerpunktthema "Vorrang/ Vorfahrt".

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