Polizeiinspektion Wismar

POL-HWI: Zehn Wildunfälle in neun Stunden

Wismar (ots) - Innerhalb von nicht einmal neun Stunden ereigneten sich auf den Straßen des Landkreises Nordwestmecklenburg insgesamt zehn Wildunfälle. Am Montagabend befuhr eine 48-jährige Hyundai-Fahrerin gegen 20:45 Uhr die Kreisstraße 46 von Klein Trebbow in Richtung der B 106 als plötzlich ein Reh auf die Fahrbahn sprang und es zum Zusammenprall kam. Am Hyundai entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 500 Euro. Gegen 21:45 Uhr prallte der Fahrer eines Audi auf der K 27 zwischen Paetrow und Reinhardtsdorf mit einem Reh zusammen. Das Reh verstarb an der Unfallstelle. Am Audi entstand ein Sachschaden von geschätzten 4.000 Euro. Kurz darauf, gegen 22:00 Uhr, ereignete sich auf der B 192 zwischen Blankenberg und Warin ein weiterer Wildunfall. Die 27-jährige VW-Fahrerin blieb unverletzt. Weitere zehn Minuten später ereignete sich gegen 22:10 Uhr der nächste Wildunfall auf der L 05 zwischen Rentzow und Boddin. Der 35-jährige Fahrer eines Peugeot prallte auch hier gegen ein Reh welches daraufhin verstarb. Der Sachschaden am Peugeot wird auf 500 Euro geschätzt. Es folgten fast anderthalb Stunden ohne weitere Zusammenstöße bis eine nächste Serie von drei Wildunfällen einsetzte. Gegen 23:40 Uhr befuhr ein 31-jähriger Ford-Fahrer die L 12 vom Kreisverkehr Wismar-Rothentor kommend in Richtung Wismar als plötzlich auf Höhe des Autohauses Preuss ein Reh auf die Fahrbahn lief. Beim darauf folgenden Unfall entstand an dem Ford ein Schaden in Höhe von geschätzten 500 Euro. Nur 20 Minuten später, gegen Mitternacht, befuhr ein 30-jähriger Renault-Fahrer die B 104 von Rehna kommend in Richtung Holdorf als ein Dachs auf die Fahrbahn lief und es zum Unfall kam. In der Folge des Unfalls verstarb der Dachs. Am Renault entstand ein Sachschaden von etwa 1.000 Euro. Um 00:25 Uhr wurde der Polizei in Gadebusch am Dienstagmorgen ein weiterer Wildunfall gemeldet. Der 56-jährige VW-Fahrer war auf der K 27 von Kaeselow kommend in Richtung Reinhardtsdorf unterwegs als etwa 50 Meter vor dem Ortseingang Reinhardtsdorf ein Reh auf die Fahrbahn sprang. Bei dem Unfall wurde das Reh derart schwer verletzt, dass der Beamte das Tier durch eine Schussabgabe von seinem Leid erlösen musste. Am VW entstand ein Sachschaden von ca. 500 Euro. Nach den drei Unfällen blieb es wiederrum bis 04:50 Uhr ruhig als sich dann erneut drei Wildunfälle auf den Straßen des Landkreises ereigneten. Auf der A 20 prallte zunächst gegen 04:50 Uhr der Fahrer einer Sattelzugmaschine kurz hinter der Anschlussstelle Neukloster in Fahrtrichtung Rostock mit einem Reh zusammen. Am Fahrzeug entstand ein Sachschaden von etwa 3.000 Euro. 10 Minuten später wurde wiederrum im Polizeirevier Gadebusch gegen 05:00 Uhr ein weiterer Wildunfall gemeldet. Der 28-jährige Fahrer eines Ford fuhr zu diesem Zeitpunkt auf der K 10 von Sandfeld in Richtung Dutzow als plötzlich ein Wildschwein auf die Fahrbahn lief und es zum Unfall kam. Während am Ford ein Schaden von etwa 1.000 Euro entstand, verstarb das Wildschwein am Unfallort. Der letzte in dieser Serie der Polizei gemeldete Wildunfall ereignete sich gegen 05:30 Uhr auf der L 12 zwischen Barnekow und Wismar. Der 58-jährige Mercedes-Fahrer prallte hier mit einem Reh zusammen. Das Reh verstarb am Unfallort. Am Mercedes entstand ein Schaden von etwa 300 Euro.

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