Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern

LWSPA M-V: Entwarnung auf der Müritz zwischen Claassee und Bolter Kanal

Waldeck (ots) - Nach der Sichtung einer angeblichen Bombe, auf dem Müritzgrund vor Rechlin (Meldung vom 20.08.2016, 21:18 Uhr), haben Experten des Munitionsbergungsdienstes am heutigen Tag den Bereich abgetaucht und mit Booten abgesucht. Bis auf ein paar leere Patronen- und Granathülsen, einer Tonnenbefestigung und weiteren Schrottgegenständen konnten die Beamten keine Bombe finden. "Generell ist bekannt, dass auf dem Müritzgrund scharfe Munition oder sogar Bomben liegen könnten. Eine akute Gefahr für Sportbootführer besteht aber nicht." sagte Robert Stahlberg von der Wasserschutzpolizei. Der Munitionsbergungsdienst gab unterdessen Entwarnung. Alle gefundenen Gegenstände seien weder explosiv noch würde eine andere Gefahr von ihnen ausgehen. Immer wieder melden besorgte Wassersportler vermeintliche Bombenfunde. Besonders hoch sei die Zahl der Anrufer erfahrungsgemäß im Sommer. "Wir müssen und werden weiterhin jeden Hinweis prüfen, warnen aber gleichzeitig davor, in abgesperrte Bereiche der Müritz zu fahren und in Eigenregie tätig zu werden", ergänzte Stahlberg. Bei der Feststellung von munitionsähnlichen Gegenständen im Wasser ist die Polizei zu informieren. Die Suchmaßnahmen wurden am Nachmittag eingestellt.

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