Landeswasserschutzpolizeiamt Mecklenburg-Vorpommern

LWSPA-MV: Hilfeleistung für eine orientierungslose Segelyacht

Rostock (ots) - Am 31.03.2014 gegen 20:00 Uhr meldete die einlaufende Fähre "Mecklenburg - Vorpommern" zwischen Tonne 1 und 2 des Seekanals von Rostock ein Radarecho. Zu dieser Zeit war die Sicht durch Nebel auf unter 100 m reduziert. Durch das Fährschiff wurde mehrfach versucht, Kontakt mit dem Fahrzeug aufzunehmen, was jedoch nicht gelang. Das östlich des Seekanals stehende Küstenstreifenboot "Warnow" von der Wasserschutzpolizei-inspektion Rostock hatte das Radarziel erfasst und begab sich in Richtung des Objektes. Die Verkehrszentrale wurde entsprechend unterrichtet. Um 20:24 Uhr wurde das Radarecho in Höhe der Tonnen 3 und 4 aufgeklärt. Es handelte sich um die 10 m lange Segelyacht "Buttje". An Bord befanden sich zwei Personen, ein Mann und eine Frau. Das Küstenstreifenboot "Warnow" wurde auf Rufweite an die Segelyacht herangebracht, um die Besatzung zu befragen. Diese gaben an, dass sie von Heiligenhafen abgelaufen waren, mit dem Ziel Yachthafen Hohe Düne. Das Boot verfügt weder über UKW-Seefunk, noch über Radar. Aufgrund der Sichtverhältnisse und des ein- und auslaufenden Schiffsverkehrs, wurde die Segelyacht durch das Küstenstreifenboot "Warnow" bis nach Warnemünde gelotst. Über die Lotsung des Bootes waren beide sehr glücklich, Originalton der Ehefrau, "den Hafen hätten wir nie gefunden". Danke an die Wasserschutzpolizei.

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