Polizeipräsidium Neubrandenburg

POL-NB: Mehrere Schmierereien in Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen

Neubrandenburg (ots) - Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Anklam ermittelt in mehreren Fällen wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie wegen der Sachbeschädigung mit politisch motiviertem Hintergrund.

So wurden in den heutigen Morgenstunden (06.03.2017, gegen 7:45 Uhr) an der Stralsunder Bahnunterführung in der Straße Grünhufe insgesamt 23 verfassungswidrige Graffitis festgestellt. Die unbekannten Täter haben 22 Hakenkreuze (zwischen 15 x 15 cm und 110 x 110 cm groß), ein SS-Symbol sowie den Schriftzug "Sieg Heil" mit schwarzer Farbe an die Wände der Unterführung aufgetragen. Eine Beseitigung der Schmierereien wurde veranlasst. Insgesamt entstand ein Schaden von ca. 150,00 EUR. Auch in Barth haben unbekannte Täter ein 40 x 40 cm großes schwarzes Hakenkreuz auf einen Stein vor dem Dammtor in der Barthestraße angebracht. Die Polizeibeamten, denen die Sachbeschädigung am 04.03.2017 gemeldet worden ist, haben eine Beseitigung bereits veranlasst.

Wegen einer Sachbeschädigung mit politisch motiviertem Hintergrund sind Greifswalder Polizeibeamte gegen 3:00 Uhr des 04.03.2017 in die Stralsunder Straße gerufen worden. Ein Hinweisgeber beobachtete zwei dunkel gekleidete Personen und vermutete, dass es sich hierbei um Sprayer handeln könnte. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass an die Blechwand eines Autohauses die Zahlen 161 gesprüht worden sind. Da diese Zahlenkombination als Abkürzung für "Antifaschistische Aktion" verstanden werden kann, hat der Staatsschutz die Ermittlungen übernommen. Das Graffiti, welches mit schwarzer, silberner, roter und gelber Farbe aufgetragen wurde, ist ca. 4 x 2 m groß. Insgesamt entstand ein Schaden von etwa 100,00 EUR.

Personen, die Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

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Katrin Kleedehn
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