Ministerium für Inneres und Europa Mecklenburg-Vorpommern

IM-MV: Kernbrennstofftransporte nicht gefährlicher als andere Gefahrguttransporte

Schwerin (ots) - Kernbrennstofftransporte von nicht gespaltenen Uranprodukten sind für die Bürgerinnen und Bürger nicht gefährlicher als andere Gefahrguttransport, die täglich durch Mecklenburg-Vorpommern rollen. Die Kernbrennstofftransporte strahlen sogar geringer als die natürliche Strahlung, die von einem Düngemitteltransport ausgeht.

Alle vom Bundesamt für Strahlenschutz genehmigten Kernbrennstofftransporte werden im Internet unter

~http://www.bfs.de/de/transport/gv/transportgenehmigungen/tg.pdf~

veröffentlicht. Mit dieser Veröffentlichung informiert die zuständige Behörde, das Bundesamt für Strahlenschutz, alle Interessierten und Betroffenen. Daher geht die Forderung des Bundestagsabgeordneten der GRÜNEN Harald Terpe nach mehr Transparenz der Bundesregierung ins Leere.

Zum heutigen Artikel der Ostseezeitung unter der Überschrift "Rostocker Seehafen wird zur Drehscheibe für Atomtransporte" ist außerdem folgendes richtig zu stellen: Es gibt keine ungenehmigten Transporte wie behauptet und unter den Transporten befanden sich keine abgebrannten Brennstoffe. Diese würden ausschließlich nur mit Castoren transportiert.

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