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IM-MV: Raser müssen aufpassen - Polizei misst ab jetzt digital! Innenminister Lorenz Caffier übergab vier neue Geschwindigkeitsmesswagen an die Landespolizei

Schwerin (ots) - Vier fabrikneue Geschwindigkeitsmesswagen des Typs Mercedes Benz Vito 113 CDI hat heute Innenminister Lorenz Caffier in Schwerin an die Landespolizei übergeben. Damit wird die bereits im Jahr 2011 begonnene Erneuerung des Fuhrparks der Landespolizei konsequent fortgesetzt und zudem die Umstellung auf digitale Technik bei der Geschwindigkeitsmessung abgeschlossen.

"Unsere Polizeibeamten erhalten solide Fahrzeuge und modernste Messtechnik, die den polizeilichen Anforderungen im Besonderen gerecht werden", so Innenminister Caffier und ergänzte: "Damit verbessern wir nicht nur die Arbeitsbedingungen der Kollegen in der Verkehrsüberwachung erheblich, sondern wir werden durch die Umstellung auf digitale Geräte die Messergebnisse und deren Verwertbarkeit weiter optimieren."

Die neuen Messkraftwagen sind speziell für das moderne Verkehrsgeschwindigkeitsmessgerät "ES 3.0" durch die Firma eso ausgebaut worden. Die empfindlichen Geräteteile dieser hochsensiblen Anlagen sind für den Transport in speziellen Vorrichtungen ladungssicher auf einem Auszug- und Aufnahmeschrank im Heckbereich der Basisfahrzeuge untergebracht. Das Geschwindigkeitsmessgerät "ES 3.0" selbst verfügt über eine modernen Matrixsensor sowie eine mit 11 Millionen Pixeln hochauflösende Kamera. Die höhere Bildqualität wird eine noch bessere Erfassung der Fahrzeuge ermöglichen.

Das Verkehrsgeschwindigkeitsmessgerät "ES 3.0" kann zudem jeglichen Verkehrsraum abdecken. Komplizierte Messungen wie in Kurven, auf mehrspurigen Bundesstraßen bzw. -autobahnen sind möglich, ebenso die Erfassung gleichzeitig ankommenden und abfließenden Verkehrs auf mehreren Fahrspuren.

Die leistungsfähigen Basisfahrzeuge vom Typ Mercedes Benz Vito verfügen über einen Allradantrieb und sind mit einem L-förmigen Arbeitstisch ausgestattet, an dem der Arbeitsplatz der Messbeamten eigerichtet ist. Auch zusätzliche Batterien gehören zur Ausstattung, sodass ein Einsatz auch im Mehrschichtbetrieb erfolgen kann.

Die Investitionskosten betragen pro Fahrzeug 36.411,62 EUR. Die vier Geschwindigkeitsmessanlagen sind über einen Zeitraum von 60 Monaten geleast (Mietkauf). Hierfür werden monatlich 9.812,89 EUR, über den Gesamtzeitraum 588.773,40 EUR verausgabt.

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