Polizeiinspektion Leer/Emden

POL-LER: Pressemitteilung vom 18.03.2014 (Nachtrag - Hinweis Spendensammler)

PI Leer/ Emden (ots) - Emden - Spendensammler täuschen in der Innenstadt Notlage vor

Emden - Mit einer dreisten Masche sind in der näheren Vergangenheit Frauen und Männer, mutmaßlich aus Osteuropa, in der Emder Innenstadt aufgefallen. Als vorgeschobene Notlage geben sie vor, taubstumm zu sein - und verlangen dann, mit einer Unterschriftenliste in der Hand, Spenden, vorgeblich für die Krebshilfe oder andere soziale Einrichtungen. Tatsache ist, dass all diese Vorwände eines gemeinsam haben: Sie entsprechen in dieser Form nicht der Wahrheit und dienen nichts anderem, als bei ihrem Gegenüber durch Mitleid die Spendenfreudigkeit zu erhöhen. Zusätzlich werden ehrliche Spendensammler durch ein solches Vorgehen diskreditiert. Nicht selten wird der Spender anschließend darum gebeten, sich in eine Spendenliste einzutragen oder es wird enger Körperkontakt gesucht um seiner überschwänglichen Freude über die erhaltene Spende zu zeigen. Achtung: Dadurch abgelenkt,kann es vorkommen, dass dem Opfer die komplette Geldbörse oder auch Geld hieraus entwendet wird. Betteln als Solches durch "Demuts- und Armutsbetteln" ist zwar nicht verboten und jedem erlaubt, ein aufdringliches, aggressives Vorgehen kann aber in manchen Fällen auch als strafbare Handlung gewertet werden. Anders sieht es aus, wenn der Bettler vorgibt, das Geld "für einen guten Zweck" zu benötigen - zum Beispiel für eine Organisation des Tierschutzes oder der Krebshilfe, es tatsächlich aber in die eigene Tasche steckt, statt es an die Organisation, für die er sammeln will, weiterzuleiten. Dieser "Bettelbetrug" ist strafbar. Die Polizei warnt nicht nur davor, persönliche Daten in Sammellisten einzutragen und Geldbeträge zu spenden, sondern ersucht auch darum, in entsprechenden Fällen die nächste Polizeidienststelle zu verständigen, sofern Zweifel an der Glaubhaftigkeit entsprechender Aktionen bestehen.

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