Polizeidirektion Osnabrück

POL-OS: Jugendextremismen und soziale Räume - Gemeinsames Symposium der Polizeidirektion Osnabrück und des Instituts für Islamische Theologie der Universität Osnabrück

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Osnabrück/Leer/Aurich/Wittmund/Norden/Emden/Papenburg/Meppen/Nordhorn/Lingen (ots) - Die Polizeidirektion Osnabrück und das Institut für Islamische Theologie(IIT)der Universität Osnabrück laden am Donnerstag, den 16.2.2017, ab 09:15 Uhr, zu einem Symposium mit dem Thema "Jugendextremismen und soziale Räume" in die Schlossaula der Universität Osnabrück ein. Details zu den Programmpunkten sind auch der Anlage zu entnehmen oder unter http://www.pd-os.polizei-nds.de/aktuelles/veranstaltungen/symposium-jugendextremismen-und-soziale-raeume-111599.html abrufbar.

Jugendextremismen unterschiedlichster politischer und weltanschaulicher Ausprägungen gewinnen in unserer Gesellschaft zunehmend an Bedeutung. Im Rahmen der interdisziplinären Tagung sollen Charakteristiken und wechselseitige Zusammenhänge unterschiedlicher extremistischer Jugendmilieus dargestellt und notwendige Strategieansätze im Umgang mit diesen Phänomenen aufgezeigt werden.

Zu Beginn werden Bernhard Witthaut (Polizeipräsident der Polizeidirektion Osnabrück) und Prof. Dr. Martina Blasberg-Kuhnke (Universität Osnabrück) die Gäste auf die Veranstaltung einstimmen. Im Anschluss soll ein Kurzfilm veranschaulichen, was passieren kann, wenn Jugendliche sich radikalisieren und welche Rolle dabei das Internet spielt. Im weiteren Verlauf des Programms wird durch den Extremismusexperten, Dr. Rudolf van Hüllen, die Relevanz von Jugendextremismen in Deutschland von heute in einem spannenden Vortrag dargestellt. Anschließend folgen das Panel und die Diskussion, die von Dr. Michael Kiefer (IIT) moderiert wird. Gäste in diesem Podium sind u.a. Dr. habil. Nils Zurawski (Institut für Kriminologische Sozialforschung, Universität Hamburg), Dr. Götz Nordbruch (Ufuq e.v. Berlin) und Christian Hantel (Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung; Leiter der niedersächsischen Beratungsstelle zur Prävention neo-salafistischer Radikalisierung). Für das 4. gemeinsame Symposium wurde bewusst ein neuer Rahmen gewählt: In den am Nachmittag stattfindenden Workshops setzen sich namenhafte Referenten zusammen mit den Teilnehmern mit den Inhalten politisch motivierter Links- und Rechtsextremismus sowie Formen politisch-religiös motivierter Extremismen unter Jugendlichen auseinander. Im Fokus stehen hier die Prävention und Deradikalisierung, die Rolle der Medien und Ihre Wirkung sowie theologische Beiträge zu Prävention und Deradikalsierung. Abschließend werden die erarbeiteten Ergebnisse aus den Workshops durch Herrn Elhakam Sukhni vom Projekt Wegweiser der Stadt Wuppertal präsentiert. Durch die Veranstaltung soll eine Plattform für Vernetzung und Erfahrungsaustausch der Teilnehmer untereinander geschaffen werden. Etwa 200 Referenten und Teilnehmer aus ganz Deutschland, der Schweiz und den Niederlanden nehmen an der Veranstaltung teil.

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