Polizeidirektion Osnabrück

POL-OS: Kontrollen gegen Raser und Drängler beendet

Osnabrück/Aurich/Emden/Wittmund/Leer/Emsland/Grafschaft Bentheim (ots) - Vom 22. bis 28. August standen die Hauptunfallursachen - Geschwindigkeit und Sicherheitsabstand - im Fokus der Polizei. An mehr als 70 Kontrollorten in der Polizeidirektion Osnabrück überprüften zahlreiche eingesetzte Polizeibeamte rund 5540 Fahrzeuge. Von den ostfriesischen Inseln bis zum Teutoburger Wald wurden im Kontrollzeitraum 721 Verstöße im Verwarnungsgeldbereich festgestellt. Bei den 250 Verstößen im Bußgeldbereich droht 19 Fahrzeugführern nun ein Fahrverbot bis zu drei Monaten und eine Geldbuße von mehreren 100 Euro. Die Polizei appelliert: "Halten Sie sich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit und passen Sie den Sicherheitsabstand zum Vordermann an. Seien Sie Vorbild für andere Verkehrsteilnehmer im Straßenverkehr", erklärt Sarah Gebbiken, Pressesprecherin der Polizeidirektion Osnabrück. Innerhalb geschlossener Ortschaften empfiehlt sich ein Abstand von 15 m bei 50 km/h oder 3 Pkw-Längen. Außerhalb geschlossener Ortschaften gilt der Anhaltspunkt "halber Tachostand" bei guten Sicht- und Straßenverhältnissen: Bei 100 km/h also 50 Meter. Eine optische Unterstützung können die Leitpfosten bieten, deren Abstand 50 Meter beträgt. "Dennoch sollte der Fahrer jede Verkehrssituation individuell beurteilen und den Abstand zum Vorausfahrenden dann den unterschiedlichsten Wetterlagen anpassen", so Sarah Gebbiken weiter.

Im Laufe des Jahres wird es weitere angekündigte und unangekündigte Verkehrskontrollen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit geben: "Gerade bei den hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen gilt es, den Fahrern klar zu machen, dass nicht nur er, sondern alle Verkehrsteilnehmer gefährdet sind. Wir messen Geschwindigkeit, damit jeder gesund nach Hause kommt", betont Gebbiken.

Die zurückliegende Kontrollwoche fand im sogenannten TISPOL-Verbund (Traffic Infor-mation System Police) statt. Dieser stellt den Zusammenschluss von Verkehrspolizeien der Mitgliedsländer der EU dar, die durch gemeinsame Aktionen die europaweit häufigsten Unfallursachen bekämpfen.

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