Polizeidirektion Osnabrück

POL-OS: Aktionstag am 30. Mai 2015 - 1. Bevölkerungsschutztag in Osnabrück

Rettungsaktion aus dem 1. Stock.

Osnabrück (ots) - Am Samstag, 30. Mai 2015, fand in Osnabrück ein Aktionstag der besonderen Art statt. Erstmals zeigten Behörden und Organisationen, die in Niedersachsen im Brand- und Katastrophenschutz tätig sind, an einem gemeinsamen Tag ihre Arbeit. Von 10 bis 18 Uhr nahmen rund 500 Besucherinnen und Besucher am 1. Bevölkerungsschutztag in Osnabrück teil und ließen sich glücklicherweise weder von Regen noch von Gewitter abschrecken.

Am Vormittag eröffneten Polizeipräsident Bernhard Witthaut und der Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport Stephan Manke die Veranstaltung. Ein herzliches Willkommen galt neben den Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Kommunen, den vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die zur Eröffnung kamen. Polizeipräsident Witthaut ging in seiner Begrüßung näher auf die Bedeutung dieses besonderen Tages ein: "Bevölkerungsschutz ist ein zentrales Thema und benötigt ein großes Netzwerk verschiedener Partner. Für Ihre Sicherheit arbeiten viele fleißige Hände zusammen und wir freuen uns, Ihnen diese Arbeit hier heute gemeinsam näher zu bringen." Staatssekretär Stephan Manke betonte: "Bevölkerungsschutz ist für die vielen Helferinnen und Helfer in Niedersachsen eine Herzensangelegenheit. Ob ehrenamtlich oder hauptamtlich tätig, das Engagement aller Beteiligten ist groß und die gemeinsame Arbeit bildet eine starke Basis für den Katastro-phenschutz."

Nach der Eröffnung begann ein informatives und abwechslungsreiches Programm rund um die Themen des Bevölkerungsschutzes. Viele Helferinnen und Helfer der Organisationen und Behörden machten den Tag zu einem besonderen Erlebnis. Auf dem Innenhof der Polizeidirektion Osnabrück (Heger-Tor-Wall 18) und einem Teil der Katharinenstraße zeigten viele Informationsstände und Vorführungen, was in einem Katastrophenfall notwendig sein kann. Die Zuschau-erinnen und Zuschauer erlebten hautnah, welche Vorkehrungen und Maßnahmen im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe getroffen werden sollten. Anschauliche Demonstrationen, wie der Bau eines provisorischen Hochwasserdeiches, eine Rettungsaktion aus dem oberen Stockwerk, das Löschen von Bränden, der Einsatz von Suchhunden und die Arbeit mit einem Tauchturm belebten die Veranstaltung. Darüber hinaus wurde die Arbeit in einem Krisenstab in den Lageräumen der Polizeidirektion Osnabrück erläutert und Ansprechpartner aus Politik und Wirtschaft beantworteten die wichtigsten Fragen in Gesprächsrunden auf der Bühne. Neben Frank Otte (Stadtbaurat Osnabrück) und Dr. Winfried Wilkens (Kreisrat Landkreis Osnabrück) diskutierten unter anderem Matthias Köring (Landrat Landkreis Wittmund), Dr. Frank Puchert (Erster Kreisrat Landkreis Aurich), Rüdiger Reske (Erster Kreisrat Landkreis Leer) und Andreas Docter (Stadtbaurat Emden). Mit Spielen und Mitmach-Aktionen wurde auch der Nachwuchs vielfältig eingebunden und zusätzlich boten die Bigband und das Blasorchester der Angelaschule Osnabrück ein Musikprogramm für die ganze Familie.

Den Tag gestalteten neben dem Amt für Brand- und Katastrophenschutz der Polizeidirektion Osnabrück, das Deutsche Rote Kreuz (DRK), der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), der Malteser Hilfsdienst (MHD), die Johanniter Unfallhilfe (JUH), die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), das Technische Hilfswerk (THW), die Bundeswehr, die freiwilligen Feuerwehren aus Aurich/Ostfriesland und Osnabrück und die Berufsfeuerwehr Osnabrück.

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