Polizeidirektion Osnabrück

POL-OS: Ein Jahr Leitstelle Ostfriesland in Wittmund

POL-OS: Ein Jahr Leitstelle Ostfriesland in Wittmund
Kooperative Regionalleitstelle in Wittmund

Osnabrück/Leer/Aurich/Wittmund/Norden/Emden/Papenburg (ots) - Vor einem Jahr, am 05. Mai 2014, wurde die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland (kurz: KRLO) in Wittmund offiziell in Betrieb genommen. Seither koordinieren die Landkreise und die Polizei in Ostfriesland alle Einsätze von einer Stelle aus. Die Notrufe über 110 und 112 laufen zentral in Wittmund auf und werden vor Ort von Polizei oder Feuerwehr, je nach Zuständigkeit, bearbeitet. Polizeipräsident Bernhard Witthaut nutzte diesen Anlass, um das Gespräch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu suchen und deren Eindrücke der zurückliegenden Monate zu erfahren. "Täglich koordinieren die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wittmund aus zahlreiche Einsätze. Vom ersten Tag an wurden die verschiedensten Einsatzlagen professionell und engagiert bewältigt", so der Polizeipräsident. Über 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahmen bereits im April 2014 die Arbeit in der Leitstelle auf und die ersten anspruchsvollen Einsatzlagen ließen nicht lange auf sich warten. Einen Tag nach Beginn der Arbeit in der Leitstelle stürzte ein Sportflugzeug vor Norderney ab, in den folgenden Wochen kam es zu einem Bankraub mit kurzzeitiger Geiselnahme in Norden sowie zu mehreren schweren Verkehrsunfällen. Das Team der "bunten" Leitstelle bewältigte die ersten Hürden erfolgreich und wuchs schnell zusammen. Durch die kartengestützte Leittechnik können alle Orte in dem großen Zuständigkeitsbereich von ca. 4050 km² schnell angesteuert und die zur Verfügung stehenden Einsatzmittel effizient eingesetzt werden. Im zurückliegenden Jahr gingen aus dem gesamten Bereich durchschnittlich pro Monat 11.700 Notrufe (110 und 112) ein. Die gemeinsame Regionalleitstelle von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst ist für etwa 460.000 Einwohner zuständig. Laut Albers und Gronewold arbeiten die Disponentinnen und Disponenten auf kommunaler sowie auf polizeilicher Seite reibungslos zusammen: "Die eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind sehr motiviert und es herrscht eine gute kollegiale Stimmung", so Albers. "Mit unserem gut ausgebildeten und hoch motivierten Personal und dieser herausragenden Technik sind wir jederzeit in der Lage, die anstehenden Aufgaben zu erfüllen und können so zum Wohl der Bevölkerung beitragen", ergänzt Gronewold abschließend. Eine Besonderheit in dem Bereich ist laut der leitenden Beamten von Feuerwehr und Polizei, Herrn Tomke Albers und Herrn Ewald Gronewold, die Betreuung der Inseln von Borkum bis Spiekeroog. So tauchen neben dem normalen Einsatzgeschehen immer wieder die Seehunde auf, die sich am Strand sonnen oder dort ihre Jungen ablegen. Die vermeintlichen Heuler werden dann von Touristen über Notruf gemeldet, im Sinne von: "Hier liegt ein Seehund am Strand, ich habe Angst, er könnte austrocknen" oder "Der Seehund scheint krank zu sein, er hat ganz glasige Augen." Verhaltensweisen gegenüber den Tieren lassen sich auf ausgehängten Plakaten und ausgelegten Flyern nachlesen und sind nicht besorgniserregend.

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