Polizeidirektion Osnabrück

POL-OS: Polizei klärt Einbruchserien auf

Osnabrück/Aurich/Emden/Wittmund/Leer/Lingen/Meppen/Papenburg/Nordhorn (ots) - Einbruchserien mit insgesamt 144 Taten aufgeklärt - 12 Täter festgenommen - Diebesgut von über 1,2 Millionen Euro - Hinweise aus der Bevölkerung wichtig für die Ermittlungsarbeit

Die Polizeidirektion Osnabrück vermeldet mehrere Erfolge im Kampf gegen Einbrecher. Ermittler aus Ostfriesland, dem Emsland, der Grafschaft, dem Landkreis Osnabrück und der Stadt Osnabrück konnten in den letzten Monaten sechs Einbruchserien mit insgesamt 144 Wohnungseinbrüchen aufklären. Die Polizei nahm hierbei 12 Serientäter fest. "Das Diebes-gut allein bei den 144 Taten übersteigt den Wert von 1,2 Millionen Euro. Die aufgeklärten Einbruchserien sind das Ergebnis der ermittelnden Kolleginnen und Kollegen vor Ort sowie teilweise auch zusätzlicher Ermittlungsgruppen", so Polizeisprecher Marco Ellermann. Bei den geklärten Einbruchserien handelt es sich zum Teil um lokale, örtliche Täter, aber auch bei zwei Tatserien um überregional agierende Straftäter. "Teilweise waren es professi-onelle Banden, die strukturiert und arbeitsteilig vorgegangen sind. Es gab aber auch den Serientäter, der mehrfach einbrach, um sich seinen Alkoholkonsum zu finanzieren", so Ellermann. Einige entscheidende Hinweise, die zur Klärung der Tatserien führten, kamen aus der Bevölkerung. "Wir sind bei den Ermittlungen auf die Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen", so Ellermann weiter. Auch deshalb sollten Auffälligkeiten sofort an die örtliche Polizei gemeldet werden. Nicht nur das Verfolgen und Aufklären von Wohnungseinbrüchen ist bei der Polizei ein Schwerpunktthema. Genauso wichtig: Präventionsarbeit. Witthaut: "Wir müssen das Begehen von Straftaten verhindern bzw. es erschweren - das geht nur über eine flächendeckende und gemeinsame Präventionsarbeit." Es gebe bereits zahlreiche präventive Projekte, Kooperationen, Partnerschaften und Aktionen in den vier Polizeiinspektionen Leer/Emden, Emsland/Grafschaft Bentheim, Aurich/Wittmund und Osnabrück, so Witthaut. Neue Kooperationen zwischen dem Handwerk, den Kommunen und der Polizei, würden noch besser dazu beitragen, dass die Bürgerinnen und Bürger über das Thema Wohnungseinbruch informiert und darüber hinaus sensibilisiert werden, so der Polizeipräsident weiter. Witthaut wies erneut auch auf die Opfer von Einbrüchen hin: " Wohnungseinbrüche führen nicht nur zu hohen materiellen Schäden, sondern können auch zu gravierenden psychischen Schädigungen bei den Einbruchsopfern führen." In diesem Zusammenhang wies der Polizeipräsident darauf hin, dass oftmals kleinere Sicherheitsvorkehrungen ausreichten, um potentielle Einbrecher abzuschrecken. Witthaut: "Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster. Bei verdächtigen Personen oder Fahrzeugen informieren Sie die örtliche Polizei." Die Anzahl der Taten bei Wohnungseinbrüchen in der Polizeidirektion Osnabrück nahm von 2012 auf 2013 um über 4 % auf insgesamt 2.151 Taten zu. Die Anzahl der Taten in 2014 ist nach derzeitigem Stand weiter auf hohem Niveau. Die Aufklärungsquote in der Polizeidirektion Osnabrück - also von den ostfriesischen Inseln bis zum Teutoburger Wald - lag 2013 bei 31,52 % und damit deutlich über dem Landesdurchschnitt von 26,44 %.

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