Polizeidirektion Osnabrück

POL-OS: Schwerpunktaktionen der Polizei enden mit bedenklichen Ergebnissen

Osnabrück (ots) - In der Zeit vom 10.-16. März 2014 kontrollierten über 280 Beamte der Polizeidirektion Osnabrück von der Küste bis zum Teutoburger Wald zahlreiche Verkehrsteilnehmer. Schwerpunkt der an über 250 Örtlichkeiten durchgeführten Kontrollen, waren die Überprüfung der Anschnallpflicht/der Sicherheitsgurte, Tragen von Schutzhelmen bei motorisierten Zweirädern und die richtige Sicherung von Kindern im Auto. Die Polizei stellte in über 790 Fällen fest, dass Verkehrsteilnehmer nicht angeschnallt waren. "Wir appellieren an die Verkehrsteilnehmer- zu ihrer eigenen Sicherheit - der Anschnallpflicht nachzukommen", so Marco Ellermann von der Polizeidirektion Osnabrück. "Die hohe Zahl an Verstößen gegen die Gurtpflicht ist bedenklich." In einem konkreten Fall nutze ein Fahrer eines PKW einen sogenannten "Blindstopfen", um die akustischen Signale seines PKW zu überlisten. Der Fahrer schaffte sich einen abgetrennten (ausgemusterten) Gurt an und steckte diesen in das Gurtschloss seines PKW. Dem Fahrer droht ein doppeltes Bußgeld von 80 Euro, weil ihm ein absichtliches Nichtanschnallen unterstellt wird. In 80 Fällen hatten die Fahrzeugführer ihre Kinder nicht bzw. nicht vorschriftsmäßig gesichert - hiervon in 40 Fällen ohne jegliche Sicherung der Kinder. In einem Beispielfall wurde eine Mutter mit dem Handy am Ohr erwischt und noch dazu war ihr Kind nicht entsprechend gesichert. Marco Ellermann sagte zum Thema Vorschriften bei Kinderrückhalteeinrichtungen: "Es fällt der Polizei immer wieder auf, dass Kinder nicht bzw. nicht richtig gesichert sind. Alle Kinder bis zum vollendeten 12. Lebensjahr und einer Körpergröße von unter 1,50 Meter brauchen einen geeigneten Kindersitz. Generell sind Kinder im Auto am besten auf altersgerechten Sitzen auf den hinteren Plätzen, also der Rückbank untergebracht." Noch dazu stellten die Beamten in über 80 Fällen die Benutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt fest. Die Betroffenen müssen mit einem Bußgeld von 40 Euro für einen solchen Verstoß rechnen. In 28 Fällen wurde der Schutzhelm beim Führen eines Mofas, Mopeds bzw. Motorrades nicht getragen. Mit dieser Kontrollaktion sollen die Schwerpunktthemen beim Verkehrsteilnehmer präsent gemacht werden. Ziel ist es, positive Einstellungs- und Verhaltensveränderungen bei den Verkehrsteilnehmern zu bewirken. Auch zukünftig wird es in regelmäßigen Abständen solche Schwerpunktkontrollen geben, so Ellermann.

Rückfragen bitte an:

Polizeidirektion Osnabrück
Marco Ellermann
Telefon: 0541 - 327 1014
E-Mail: pressestelle@pd-os.polizei.niedersachsen.de
http://www.pd-os.polizei-nds.de

Original-Content von: Polizeidirektion Osnabrück, übermittelt durch news aktuell

Weitere Meldungen: Polizeidirektion Osnabrück

Das könnte Sie auch interessieren: