Polizeidirektion Osnabrück

POL-OS: Großkontrolle auf der A 30 - fast jeder zweite LKW-Transport weist Mängel auf

Bild von der Kontrollstelle

Osnabrück (ots) - Kräfte der Regionalen Kontrollgruppe der Polizeidirektion Osnabrück, der Bundespolizei, des Zolls und des Bundesamtes für Güterverkehr, kontrollierten am 13. März 2014 in der Zeit von 09.00 -16.00, zahlreiche Verkehrsteilnehmer auf den Parkplätzen "Waldseite Nord und Süd" auf der A 30, in Höhe Bad Bentheim. Der Schwerpunkt der Kontrolle lag auf der Überwachung des Güterverkehrs. Auch Polizeipräsident Bernhard Witthaut machte sich selbst ein Bild und nahm an der Kontrolle teil. Er sagte zu den Ergebnissen: "Die Ergebnisse machen deutlich, dass wir speziell im gewerblichen Güterverkehr den Kontrolldruck weiter erhöhen müssen." Die Beamten überprüften neben 400 Fahrzeugen etwa 500 Personen. Auffällig hoch war die Beanstandungsquote bei den rund 200 kontrollierten LKW - sie lag bei 42 Prozent. An nahezu jedem zweiten LKW-Gespann hatten die Beamten etwas auszusetzten. In 29 Fällen wurde die Weiterfahrt untersagt. Gründe hierfür waren in 19 Fällen mangelnde Ladungssicherung bzw. Überladung. Auch wegen technischer Mängel bzw. Verstößen gegen das Gefahrgutrecht war für zehn Transporte die Fahrt zu Ende - in einem Fall war sogar die Bremsscheibe bereits gerissen. In 43 Fällen stellten die Beamten fest, dass LKW-Fahrer ihre Lenk- und Ruhezeiten nicht einhielten - sie müssen mit einer Ordnungswidrigkeitenanzeige und einem Bußgeld rechnen. In einem anderen Fall transportierte ein niederländischer Fahrer mit seinem Sprinter Alt-Batterien in einer Wanne ohne eine entsprechende Sicherung und ohne die nötigen Gefahrgutdokumente. Dieser musste an Ort und Stelle die Ladung umladen und entsprechende Dokumente einholen. Neben den Verstößen bei den LKW Transporten stellten die Beamten einen Fahrzeugführer fest, der unter Drogeneinfluss stand. Der Betroffene musste eine anschließende Entnahme einer Blutprobe über sich ergehen lassen. Er hat mit einem empfindlichen Bußgeld in Höhe von 500 Euro, einem Fahrverbot, 4 Punkten und mit einer Strafanzeige wegen des Besitzes von Betäubungsmitteln zu rechnen. Insgesamt nahmen die Beamten Sicherheitsleistungen von über 3.000 Euro. Parallel zur Großkontrolle führte die Polizei an der A 30, in Höhe der Kontrollstelle, eine Geschwindigkeitsmessung durch. Erlaubt waren hier 60 km/h. Trauriger Spitzenreiter war ein PKW-Fahrer mit 146 km/h. Neben ihm droht noch weiteren 31 Fahrzeugführern ein Fahrverbot.

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