Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-BM: Polizeibeamte bei Widerstandshandlungen verletzt Kerpen

    Rhein-Erft-Kreis (ots) - In Kerpen leistete am Sonntagabend (14.8.) ein alkoholisiertes und unter Drogeneinfluß stehendes Pärchen (m/24 u. w/25) gegenüber Polizeibeamten erheblichen Widerstand und verletzte dabei zwei Beamte leicht. Gegen die beiden festgenommen Personen wurden die Entnahmen von Blutproben angeordnet und gleichzeitig ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung, Beleidigung, Körperverletzung, versuchter Gefangenenbefreiung und Sachbeschädigung an Kraftfahrzeugen eingeleitet.

    Um 18.25 Uhr hatte die Besatzung eines Streifenwagens das Pärchen zu Fuß auf dem Gelände einer auf der Heerstraße gelegenen Tankstelle beobachtet. Beide hatten einen leicht schwankenden Gang und machten einen nervösen Eindruck. Bei einer anschließenden Personenkontrolle verhielten sich beide Personen sofort verbal äusserst aggressiv gegenüber den Beamten und beleidigten sie. Da eine zweifelsfreie Identitätsfeststellung vor Ort nicht möglich war, wurde den Angesprochenen eröffnet, zur nächstgelegenen Polizeiwache gefahren zu werden. Hierauf versuchte der 24-Jährige auf die Beamten einzuschlagen. Er musste daraufhin am Boden fixiert und gefesselt werden. Diese Maßnahme störte die 25-Jährige, in dem sie ihren Freund aus den polizeilichen Griffen zu befreien versuchte. Daraufhin musste auch sie, mit Hilfe von Unterstützungskräften, gefesselt werden. Vor der Abfahrt des Streifenwagens trat die 25-Jährige mehrmals gegen das Auto und verursachte mehrere Sachbeschädigungen.

    Auf der Polizeihauptwache in Kerpen führten die Festgenommen jeweils einen Atemalkoholtest durch. Dabei erzielte die 25-Jährige ein Ergebnis von 1,32 Promille, der 24-Jährige ein Ergebnis von 1,10 Promille. Darüber hinaus äusserte die Frau, in der Nacht zuvor gemeinsam mit dem 24-Jährigen Cannabis konsumiert zu haben.

    Das geschilderte Geschehen auf dem Tankstellengelände dürften mehrere Kunden beobachtet haben. Diese Personen werden gebeten, sich als Zeugen mit dem Kriminalkommissariat Kerpen, Tel. 02233 / 52-0, in Verbindung zu setzen.


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