Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-BM: Polizei verhindert mögliche Straftaten Brühl
Frechen

    Rhein-Erft-Kreis (ots) - Die Polizei des Rhein-Erft-Kreises konnte mit Unterstützung von Spezialeinsatzkräften des Landes Nordrhein-Westfalen zwei Männer festnehmen, die den Gebrauch von Schußwaffen angekündigt hatten. Dabei handelte es sich um zwei unabhängige Sachverhalte, die sich am Mittwochnachmittag (20.7.) in Brühl und am Donnerstagvormittag (21.7.) in Frechen ereigneten.

    In Brühl hatte ein 50-jähriger Mann erwartet, dass ihm am heutigen Tag (21.7.) durch seinen Arbeitgeber die fristlose Kündigung ausgesprochen wird. Als Reaktion sprach er daraufhin einem Mitarbeiter der Firma schriftlich und telefonisch Drohungen aus und kündigte den Einsatz von Schußwaffen an. Polizeiliche Ermittlungen ergaben, dass für den 50-Jährigen im Waffenregister der hiesigen Behörde mehrere Schußwaffen eingetragen waren. Der alkoholisierte Mann wurde gegen Mitternacht widerstandslos in seiner Wohnung festgenommen. In den Räumlichkeiten konnten zahlreiche Schußwaffen gefunden und sichergestellt werden. Die Ermittlungen dauern an.

    In Frechen wurde am heutigen Mittag die Wohnung eines Mannes (64) durchsucht, da polizeilich bekannt geworden war, dass dort mehrere Schußwaffen, darunter eine Maschinenpistole, gelagert werden sollten. Auch hatte der polizeilich schon einschlägig in Erscheinung getretene Mann angekündigt, eines Tages von der Schußwaffe Gebrauch zu machen; den Zeitpunkt hatte er nicht definiert. Der 64-Jährige wurde um 13 Uhr von Spezialeinsatzkräften festgenommen. In der Wohnung stellten die Beamten mehrere Maschinenpistolen, etliche halbautomatische Pistolen, eine Pump Gun und Sprengstoff sicher.

    Gegen den Festgenommenen wurde im Jahr 1974 ein Waffenbesitzverbot durch das Polizeipräsidium Bonn ausgesprochen, da er bereits zu diesem Zeitpunkt mehrfach vorbestraft war. Unter anderem war er im Oktober 1965 durch das Schwurgericht Aachen wegen zweifachen versuchten Mordes an Polizeibeamten zu einer siebenjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden.

    Die Ermittlungen dauern an.


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