Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-BM: Bedburg-Kirchherten Radarwagen zerstört - Tatverdächtigen ermittelt

      Erftkreis (ots) - Wie mit Pressebericht vom 28.8.2001
mitgeteilt, zerstörte am Vormittag des selben Tages ein zunächst
unbekannter Täter einen Radarwagen, der um 9.35 Uhr auf der
Landstraße 279 zwischen Kirchherten und Pütz eingesetzt war.
    Mit den Worten --ich versaue euch jetzt die Suppe--, war der
Täter seinerzeit an das Fahrzeug herangetreten, hatte mit einem
Radkreuz die Heckscheibe zertrümmert, die installierte Kamera
zerstört und den darin befindlichen Film an sich genommen. Nach
der Tat war der Mann, der sich offensichtlich verletzt hatte,
unerkannt entkommen. Der entstandene Sachschaden betrug ca. 30
000 Euro.
    Bei dem beschädigten Fahrzeug handelte es sich nicht um
einen Radarwagen der Polizei, sondern um ein kreiseigenes
Fahrzeug, in dem kommunale Angestellte gesessen hatten.

    Im Rahmen der polizeilichen Strafermittlungen richtete sich ein konkreter Tatverdacht gegen einen 29-jährigen Mann aus Bedburg, der am 5.9.2001 zu dem Sachverhalt verantwortlich vernommen wurde. Im Rahmen dieser Vernehmung bestritt der Vorgeladene jegliche Tatbeteiligung.     Da im Rahmen der Ermittlungen seinerzeit DNA-fähiges Spurenmaterial an dem beschädigten Fahrzeug sichergestellt worden war, wurde über die Staatsanwaltschaft Köln beim Amtsgericht Bergheim ein Antrag auf die Entnahme von Körperzellen zum Zwecke der molekulargenetischen Untersuchung sowie die Sicherstellung der Krankenakte des Taverdächtigen beantragt.

    Nachdem die entsprechenden Beschlüsse erlassen worden waren, wurde der 29-Jährige mit Vorladung vom 27.11.2001 für den 5.12.2001 zur Entnahme der Körperzellen vorgeladen.

    Am 4.12.2001 teilte der Verdächtige per E-Mail der Erftkreispolizei mit, dass er mit der Maßnahme nicht einverstanden sei. Gleichzeitig räumte der ein, bei seiner Vernehmung nicht die Wahrheit gesagt zu haben und gab die Tat zu, wobei der detailliert seine Tathandlung beschrieb.     Die informierte Staatsanwaltschaft verzichtete daraufhin auf weitere strafprozessuale Maßnahmen.

ots-Originaltext: Polizeipressestelle Bergheim

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