Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Viele Einsätze an den Karnevalstagen/ Rhein-Erft-Kreis

Symbolbild Polizei

Rhein-Erft-Kreis (ots) - Die Polizistinnen und Polizisten im Rhein-Erft-Kreis waren ständig unterwegs.

Von Weiberfastnacht (27. Februar) bis Veilchendienstag registrierte die Einsatzleitstelle 205 Einsätze mit Karnevalsbezug (Vorjahr: 164). Insgesamt waren aber weniger polizeiliche Maßnahmen (135) erforderlich als in 2013 (147). Die Polizistinnen und Polizisten fertigten 50 Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten (Vorjahr:37) und nahmen 26 Anzeigen wegen Sachbeschädigungen auf (Vorjahr:46). Auf den Straßen im Rhein-Erft-Kreis kontrollierte die Polizei insgesamt 2622 Fahrzeugführer. 9 Verkehrsteilnehmern wurde eine Blutprobe entnommen, da sie sich unter Alkoholeinfluss hinters Steuer gesetzt hatten (Vorjahr: 9). 18 Verkehrsteilnehmer fielen nach Drogenfahrten auf (Vorjahr:10). Acht alkoholisierte "Jecken" verursachten Verkehrsunfälle (Vorjahr:4). Auch ihnen wurden Blutproben entnommen.

Es kam zu zwei Widerstandshandlungen, bei denen sich insgesamt drei Beamtinnen und Beamte verletzten. Ein Beamter erlitt schwere Verletzungen bei einem Einsatz in Wesseling am Sonntagabend (2. März, 18.20 Uhr). Nach einer vorangegangenen gefährlichen Körperverletzung suchten zwei Beamte (28/32) die Wohnanschrift einer Familie in der Roisdorfer Straße auf. Der 55-jährige Beschuldigte, sowie sein 27-jähriger Sohn waren äußerst aggressiv und griffen die Beamten an. Der 27-Jährige sprühte dem 32-jährigen Polizisten Pfefferspray ins Gesicht, trat ihn und schubste ihn einen Treppenabsatz hinunter. Der Beamte musste im Krankenhaus medizinisch versorgt werden. Auch die Mutter des 27-Jährigen (55) griff die Beamten an. Gegen alle drei Personen leiteten sie ein Strafverfahren wegen Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte ein. Gegen die beiden Eltern eine weitere Anzeige wegen einer vorangegangenen gefährlichen Körperverletzung. Dem 55-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Die Polizisten nahmen den 27-Jährigen in Gewahrsam. Ein bei ihm durchgeführter Drogenvortest zeigte den Konsum von Amphetaminen an. Ihm wurde ebenfalls eine Blutprobe entnommen. (bb)

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