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POL-REK: Fahrradkontrollen- ernüchternde Bilanz/ Rhein-Erft-Kreis

Bilanz Quelle Pixelio

Rhein-Erft-Kreis (ots) - Bereits am 30. März hatte die Polizei die "Fahrradkontrollwoche" angekündigt. Dennoch fiel fast jeder dritte Fahrradfahrer auf.

Im Monat März machten die Unfälle, bei denen Radfahrer verletzt wurden, fast 40% aller Unfälle mit Personenschaden aus. Das verbotswidrige Befahren von Radwegen in falscher Fahrtrichtung und das Fahren auf dem Gehweg waren häufige Unfallursachen durch Radfahrer.

Dieses Falschverhalten machte fast ein Drittel aller Verstöße aus, die in der ersten Osterferienwoche festgestellt wurden. Welche Gefahren durch dieses Verhalten an der nächsten Kreuzung oder Einmündung lauern können, darüber sind sich die wenigsten Radfahrer bewusst. Andere Verkehrsteilnehmer rechnen nicht mit dem falschen Verhalten, es kommt zu gefährlichen Situationen. Bei einem Verkehrsunfall hat der Radfahrer keine Knautschzone, ein Sturz ist fast immer mit Verletzungen verbunden.

Insgesamt kontrollierte die Polizei 414 Fahrradfahrer. Bei 138 Radfahrern wurde ein Verkehrsverstoß festgestellt, 44 fuhren verbotswidrig auf dem falschen Radweg oder dem Gehweg. Bei 28 der kontrollierten Räder beanstandeten die Beamten Mängel bei der Beleuchtung, der Bereifung und den Bremsen.

Mit den folgenden Präventionstipps weist die Polizei darauf hin, dass vor allem verkehrsgerechtes Verhalten, Schutzkleidung und ein sicheres Fahrrad die beste Grundlage für eine sichere Radtour sind. Damit können nicht alle Unfälle vermieden werden, allerdings kann das Risiko in einen Unfall verwickelt und dabei verletzt zu werden deutlich gesenkt werden!

Tipps der Polizei:

   -	Im Straßenverkehr unterwegs, kommt es immer wieder zu brenzligen
Situationen. Fahren Sie immer vorausschauend und denken Sie daran, 
dass auch andere Verkehrsteilnehmer abgelenkt und unachtsam sein 
können. -	Nutzen Sie einen Fahrradweg nur in der freigegebenen 
Fahrtrichtung. -	Benutzen Sie nur Fahrbahnteile, die für den 
Fahrradverkehr freigegeben sind. -	Bevor es mit den Fahrrad raus auf 
die Straße geht - Helm nicht vergessen! Frei nach dem Motto "Der 
Fahrradhelm als beste und billigste Lebensversicherung", sollte der 
Helm ein täglicher Begleiter des Radfahrers sein. Seien Sie auch 
unseren jüngsten Verkehrsteilnehmern ein gutes Beispiel. -	Natürlich 
ist ein verkehrssicheres Fahrrad genauso wichtig. Gewisse 
Ausstattungsmerkmale sind vorgeschrieben. Neben der Beleuchtung vorn 
und hinten, jeweils mit entsprechenden Reflektoren, der 
Bremstauglichkeit, einer gut hörbaren Klingel und einem Dynamo mit 
ausreichender Leistung gibt es noch weitere Module, die Ihr Fahrrad 
zusätzlich sicher machen. Hierzu geben Verkehrssicherheitsexperten 
der Polizei gerne Auskunft. 

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