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POL-REK: Vorsicht vor dem "russischen Schockanruf"! - Hürth

Rhein-Erft-Kreis (ots) - Derartig betrügerische Anrufe führen dazu, dass ältere Menschen schlimmsten Falls um ihre Ersparnisse gebracht werden. Bevorzugte Opfer sind russisch-stämmige Mitbürgerinnen und Mitbürger, die durch diese Anrufe in Angst versetzt werden.

Am Dienstag (13. März) um 12.30 Uhr klingelte bei einem 74-jährigen Mann das Telefon. Der vermeintliche Enkel des älteren Herren war am Apparat. Dieser schilderte, dass er sich in einer Notlage befinde und eine größere Geldsumme benötige. Der ältere Mann vertraute seinem Gesprächspartner, so dass der Anrufer 800 Euro erbeutete, die von einem Unbekannten abgeholt wurden. Ein ähnlicher Sachverhalt ereignete sich am Montag (05. März) um 13.40 Uhr in Grevenbroich. Dieser wurde von der Polizei Neuss berichtet unter "Trickbetrug durch 'Schockanruf'", veröffentlicht am 06. März um 13.03 Uhr.

Präventionstipps:

Sollte ein solcher Anruf eingehen, bittet die Polizei, folgende Hinweise zu beherzigen:

   -sollte der Anrufer sich nicht mit Namen melden, so sprechen Sie 
ihn nicht mit einem bestimmten Namen an 
   -geben Sie keine Auskünfte über ihr persönliches Umfeld 
   -stellen Sie gegebenenfalls durch bestimmte Fragen fest, ob es 
sich tatsächlich um die Person handelt, die der Anrufer vorgibt zu 
sein 
   -lassen sie sich nicht unter Druck setzen und gehen nicht auf 
Forderungen des Anrufers ein 
   -sprechen Sie nicht über eventuelle Wertsachen, die Sie zu Hause 
aufbewahren 
   -lassen Sie keine fremden Personen in Ihr Haus oder in Ihre 
Wohnung 
   -übergeben Sie nie Geld an einen Unbekannten 
   -informieren Sie immer eine Vertrauensperson und/oder die Polizei 
über derartige Anrufe 
   -weitere Informationen und Präventionshinweise finden Sie online 
unter http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/enkel 
trick.html 

Landrat Rhein-Erft-Kreis
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