Polizeipressestelle Rhein-Erft-Kreis

POL-REK: Polizei sucht mit Flugblatt nach Hinweisen auf den Täter

Wesseling (ots) - (Siehe hierzu unsere Meldung vom 01.04.2008 - 12:30 Uhr "Polizist bei Radarkontrolle mit Waffe bedroht - Wesseling")

Fugblätter werden heute und in den nächsten Tagen von Kriminalbeamten des Regionalkommissariates Brühl im Wohngebiet "Malerviertel" in Wesseling verteilt. Durch die persönliche Verteilung hoffen die Beamte Hinweise zu erlangen, die zur Ergreifung des Täters führen.

Dieser hatte in der letzten Woche am Montagabend (31. März) einen Polizeibeamten auf der Bundesautobahn in Wesseling mit einer Schusswaffe bedroht. Der Polizeibeamte führte dort eine Radarkontrolle durch. Hierzu hatte der 47-jährige Polizist vom Verkehrsdienst der Autobahnpolizei Köln sein ziviles Dienstauto in Höhe der Autobahnanschlussstelle Wesseling hinter der Leitplanke auf einem Grünstreifen postiert. Er überwachte mit einem Radargerät die Geschwindigkeit der in Richtung Bonn fahrenden Autofahrer. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt dort bis 22.00 Uhr 100 Kilometer pro Stunde und ab 22.00 Uhr 80 Stundenkilometer pro Stunde. Gegen 23.00 Uhr trat plötzlich ein mit einer Sturmhaube maskierter Mann an das Zivilfahrzeug, in dem der uniformierte Polizist saß. Er richtete eine Pistole auf den Beamten und forderte ihn auf, sich ruhig zu verhalten.

Der Polizist verließ das Auto und wehrte den Angriff des Mannes ab, der daraufhin in ein angrenzendes Waldstück flüchtete. Die Polizei leitete eine groß angelegte Fahndung nach dem Täter ein, an der auch zwei Diensthunde und ein Polizeihubschrauber beteiligt waren. Die Fahndungsmaßnahmen verliefen bisher jedoch erfolglos. Zurzeit werden die Bilder des Radargerätes ausgewertet. Der Polizist erlitt leichte Verletzungen.

Das Flugblatt hat folgenden Inhalt:

Überfall auf Polizisten

Am Montag, den 31.03.2008, gegen 23:00 Uhr, wurde ein Polizeibeamter der Autobahnpolizei Köln von einem maskierten männlichen Täter im Bereich der Autobahnabfahrt Wesseling / Überführung Siebengebirgsstraße überfallen. Nach der Tat konnte der Täter in das so genannte "Malerviertel" flüchten, also in Richtung Rembrandtstraße/Cranachstraße. Der maskierte Unbekannte wird wie folgt beschrieben: Ca. 170 - 175 cm groß, kräftige Figur. Bekleidet war er mit einer hüftlangen, olivgrünen Jacke, die mit 2-3 Aufnähern im Brustbereich versehen war. Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zum Tatgeschehen oder zum beschriebenen Täter machen? Hinweise bitte an die Kripo Brühl unter 02232/1806-0.

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